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Arno, wer ist das denn?
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Hanna Backhaus - Termine
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Er kann auch anders! Arno Backhaus kann nicht nur Witz- und Sprüche-Bücher schreiben (sein erstes Buch "Lache, und die Welt lacht mir dir. Schnarche, und du schläfst allein" hat die 15. Auflage erreicht). Jetzt hat er sein 27. Buch herausgebracht mit 44 kreaktiv-reformatorischen Inputs. "Tritt klar auf, mach's Maul auf, hör bald auf". Mit scharfem Blick und klaren Worten bringt er, ganz luthermäßig, auf den Punkt, worauf es beim Christsein ankommt, ohne drum rumzureden. Das etwas andere Andachts-Buch, nicht nur für junge Leute, quer und unangepasst, zum Selberlesen, Weitergeben, Lach-denken und e-Fun-gelisieren. 44 Anschläge an die Herzenstür, direkt und klare Kante. Zu schade um es nur zu lesen! Einfach Arno Backhaus.


Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben? Arno Backhaus – was hat die Welt ihm nicht alles zu verdanken: Über 4000 Konzerte, einige Dutzend unkonventionelle Missionsversuche in Einkaufspassagen, vor Baudenkmälern und in Fußgängerzonen. Musik und Comedy, Unterhaltung, unangepasst aber mit Tiefgang und, und, und. Seine Klientelen lassen sich nicht fassen und nicht in eine Schublade pressen. Seit Jahrzehnten staunen seine Anhänger über den unerschöpflichen Reichtum der Ideen, die Heiterkeit eines Aktivisten für Christus und den Charme der unverwechselbaren Werke. „Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben“, Widersprüchliches zum Lach(denk)en Teil 3, ist im Kosmos des missionarischen Entertainers lediglich ein Mosaiksteinchen. Ein schönes, witziges, zum Nachdenken anregendes und vor allem eines, das zum Lachen bringt. Ohne Vorwort kommt das Büchlein aus. Auf Seite 4 springt der Leser direkt hinein in Arnos freches Sprüche-ABC. „Wer aalglatt ist, ist unhaltbar“. Der Sinnspruch mit dem Doppel-aa klingt beinahe nach einem Lebensmotto des Autors, der sich über vier Jahrzehnte im Markt gehalten und behauptet hat. Sechs Kategorien behandelt das Buch mit dem rot-weiß-gestreiften Einband. Auf das Sprüche-ABC folgen was Frommes: „Fromm, frömmer am frömmsten“, dann Fragwürdiges („Sitzen zwei Emanzen im Restaurant. Sagt die eine zur anderen: Kannst du mir mal bitte die Salzstreuerin geben?“), schließlich Beziehungskisten und andere Familienbande, Tierisches und Weisheiten des Alters. Beispiel aus dem Kapitel zum Thema Beziehungskisten: "Für eine gute Ehe gibt es einen sehr einfachen Maßstab: Man ist dann glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt, als fortfährt." Oder: "Kinder klettern heutzutage nicht mehr auf Bäume, weil sie nicht sicher sind, ob sie TÜV-geprüft sind." Was aber fängt man genau an mit einem Buch, in dem ein Autor zum dritten Mal Sprüche sammelt? Ganz einfach: Man liest es. (aus jesus.de)





Balingen
Ein Abend mit viel Humor und viel Tiefgang 22.2.2016


Über das Thema "Sie werden lachen – Gott hat Humor" hat der Autor und Aktionskünstler Arno Backhaus in der Reihe "Gespräch am Turm" in Zillhausen gesprochen.

Balingen-Zillhausen. Tatsächlich wurde viel gelacht: Manch einer der zahlreichen Zuhörer wischte sich während des Vortrags Lachtränen ab.

"Wenn du ernst genommen werden willst, lerne, über dich zu lachen. Wenn du dich zu ernst nimmst, werden andere über dich lachen": Diesen Rat gab Arno Backhaus den Besuchern, und er bot im Lauf des Abends Gelegenheit, dies einzuüben. Es gab wohl keinen Zuhörer, der in dem Feuerwerk von Witzen und humorvollen Sprüchen nicht aufs Korn genommen wurde: Frauen, Männer, Pfarrer, die Frommen und die Kirchenfernen – alle bekamen etwas zu hören und zugleich auch zu denken. "Christ wird man nicht, indem man in die Kirche geht. Man kann ja auch jahrelang in der Garage stehen und wird kein Porsche. Christ wird man, indem man Christus nachfolgt."

Biblische Botschaft steckt voller Freude

Backhaus zog immer wieder die Verbindung zwischen Humor und der biblischen Botschaft. Mit "Evangelium" habe man zur Römerzeit eine gute Bekanntmachung des Kaisers verstanden. Dieses Wort hätten die Christen übernommen, und selbst in der kürzesten Predigt der Bibel seien die Menschen zur Freude aufgefordert worden: "Siehe, ich verkündige euch große Freude: Euch ist heute der Heiland geboren".

"Humor und Lachen, auch über sich selbst, gehören zum Wesen eines Menschen. Sie kosten kein Geld und benötigen keinen Platz, aber sie waschen den Staub von der Seele", so Backhaus, der sich selbst als "E-fun-gelist" bezeichnet. Laut Duden schenkten diese die Fähigkeit, den Widrigkeiten des Lebens mit heiterer Gelassenheit zu begegnen. Man tue sich also selbst etwas Gutes, wenn man dem biblischen Prinzip folge und ein inneres "Ja" zu den "Neins" des Lebens finde und zu seinen Begrenzungen stehen könne.

Zum Thema Flüchtlinge empfahl der Redner gemäß einem Sprichwort Humor "als Knopf, damit der Kragen nicht platzt". Er verlas einen fiktiven Text des Ministeriums für Migration, der sich mit dem Vorhaben auseinandersetzte, die ehemalige DDR als sicheres Herkunftsland einzustufen. Da dort nur die falsche Hautfarbe oder Religion eine Gefahr darstellten, könnte der Aufenthaltsstatus von rund vier Millionen Bürgern, die nach 1989 in den Westen übergesiedelt seien, überprüft und sie gefahrlos in die ostdeutschen Bundesländer abgeschoben werden – das war gewagt, aber Backhaus hatte zu Beginn gesungen: "Ich verbieg‘ mich nicht" und die Zuhörer aufgefordert, deutlicher zu ihren christlichen Überzeugungen zu stehen.

"Frohsinn verlängert die Tage, Neid und Ärger verkürzen das Leben", zitierte er die Bibel und fügte eine weitere Lebensweisheit aus seinem Fundus hinzu: "Man kann sich den ganzen Tag aufregen, man ist aber nicht dazu verpflichtet. Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich!"


Mutter wird amtlich durch "das Elter" ersetzt Mutter wird amtlich durch "das Elter" ersetzt In Bern wird jetzt mit der Abschaffung der Diskriminierung ernst gemacht Laut neuem Leitfaden für die amtlich verbindliche Sprache in der Schweiz scheint die Verwendung der Begriffe Vater und Mutter unter die Rubrik diskriminierender Begriffe zu fallen. Kinder könnten demnach künftig in der Amtsprache keinen Vater oder Mutter, sondern nur noch ein Neutrum als Ursprung, genannt "das Elter" haben. Das berichtet die Zeitung BLICK. Statt Vater oder Mutter sollte man besser «der Elternteil» oder «das Elter» schreiben. «Der Leitfaden ist für amtliche Publikationen verbindlich», sagt Isabel Kamber, stellvertretende Leiterin Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch, der Bundeskanzlei der Schweiz, wie die schweizerische Zeitung BLICK berichtet. Damit folgen die politisch Verantwortlichen in Bern den Vorschlägen in der Beschlußvorlage 12267 im Ausschuß für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen. Eine derartige sprachliche Deformation würde auch den Erwerb der Elternschaft durch homosexuelle Paare erleichtern. Ein Kind, dessen soziale Eltern zwei lesbische Frauen sind, hätte dann eben nicht mehr eine Mutter und eine Stiefmutter, sondern zwei Elter: Elter 1 und Elter 2. Folgerichtig wäre es, auch die Großmutter, Großvater, usw. abzuschaffen. Großelter 1 und Großelter 2 müsste es dann heißen oder - noch besser - Großelter 1.1 und 1.2 sowie Großelter 2.1 und 2.2. Dies wäre auch eine digitalisierungsfreundliche Lösung, die sich überdies an Patchworkverhältnisse flexibel anpassen ließe.


Wo ist die Willkommenskultur für das Leben im Mutterleib?

Der Marsch für das Leben macht ernst mit der Humanität für die Schwächsten

Ein Zwischenruf von Kurt J. Heinz

Das Wort von der Willkommenskultur ist in diesen Tagen in aller Munde. Von Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Humanität, die das Handeln gegenüber Menschen leiten sollen, reden viele Vertreter aus dem Bereich der Politik und den Kirchen. Doch dieselben, die die Willkommenskultur für Flüchtlinge predigen, schauen weg, wenn es um die Willkommenskultur für das schwächste Leben geht, um die Willkommenskultur für das heranwachsende Leben im Mutterleib.

Für ungeborene Kinder, die im Mutterleib heranwachsen, gibt es keine wirkliche Willkommenskultur in Deutschland. Seit Jahrzehnten wird das Leben vieler ungeborener Kinder gewaltsam beendet. Mehr als 100.000 Kindern wird jedes Jahr in Deutschland vorzeitig ihr Leben genommen. Der Grenzzaun, der den Deutschen dabei hilft, heißt Beratungsschein. Wer ihn in Händen hat, muss ungeborenen Kindern keine Nächstenliebe und Barmherzigkeit schenken. Wer allerdings, wie Margot Käßmann, Ex-Ratsvorsitzende der EKD, den christlichen Wert der Nächstenliebe für Asylbegehrende einfordert und den Menschen gleichzeitig sagt, Angst sei kein christlicher Wert, ist nur dann glaubwürdig, wenn er mit gleicher Inbrunst auch für den Schutz des ungeborenen Lebens eintritt.

Doch wo ist die Willkommenskultur für das Leben im Mutterleib, wo die Nächstenliebe zum Kind? Wird Angst mit einem Mal zu einem christlichen Wert, wenn Frauen Angst davor haben, ein Kind in einem so reichen Land wie Deutschland auf die Welt zu bringen? Das mag mancher nun Margot Käßmann fragen, der am kommenden Wochenende in Berlin beim Marsch für das Leben für den Schutz des ungeborenen Lebens eintritt. Wie steht es um die sonst viel beschworene Humanität, wenn es um ungeborene Kinder geht? Sagt Margot Käßmann auch werdenden Müttern, die in Sorge wegen ihrer Schwangerschaft sind, sie sollten die Kirchen füllen, dann bräuchten sie keine Angst zu haben, ein Kind zu bekommen? Wer stößt hier den Ruf im Land aus: "Wir schaffen das!".

Nein, Millionen abgetriebene Kinder haben das Gegenteil von Willkommenskultur erlebt. Sie waren ungewollt und mussten sterben. Für sie gab es keine Bundeskanzlerin, die zum Akt der Hilfe und Solidarität gerufen hat: Ihr seid bei uns willkommen! Wäre die an Kindern so arme Gesellschaft in Deutschland nicht um vieles reicher, wenn diesen Kindern nicht das Leben genommen worden wäre? Weder Staat noch Zivilgesellschaft schaffen es, 100.000 jährlich gezeugten Kindern ihr Menschsein in diesem Land zu ermöglichen. Wäre das nicht ebenso möglich? Wer will Menschen ernsthaft glauben machen, es könnten viele hunderttausend Immigranten jedes Jahr in die bundesdeutsche Gesellschaft aufgenommen und integriert werden, wenn diese Gesellschaft es nicht einmal schafft, ihren eigenen Kindern das Leben zu ermöglichen?

Es gilt die Nächstenliebe. Die Nächstenliebe zum ungeborenen Kind. Sagen Sie das den Feministinnen und Politikern. Es wird Zeit, dafür eine Willkommenskultur zu schaffen.



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"Spring, du Ungläubiger!"

von EmilEcho @ 2015-09-16 – 00:01:00

Arno Backhaus, "Was zählen Schafe, wenn sie nicht schlafen können. Witziges zum Drüber-nach-Lachen", Brendow, 12 Euro, ISBN 978-3-86506-524-7

Als Protestant kommt man nicht umhin neidvoll anzuerkennen, dass die Katholiken bei der humoristischen Annäherung an den Allmächtigen und seine Angelegenheiten die Nase vorn haben. Das hat viele Gründe, von denen nicht alle bedauerlich sind. Der katholische Witz entzündet sich nicht selten an Reibungsflächen in Theologie und Glaubenspraxis, deren Fehlen im Protestantismus man durchaus als Fortschritt sehen kann.

Ein typisch katholischer Witz ist zum Beispiel:

Unterhalten sich zwei Priester.
"Glaubst du, dass wir die Aufhebung des Zölibats noch erleben werden?"
"Nein, aber vielleicht unsere Kinder und Kindeskinder."

Daran sehen wir sehr schön eine jener eigentümlichen Kausalitäten, die uns das Leben manchmal zumutet: Der Zölibat ist ein Anachronismus, aber ohne ihn gibt's weniger zu lachen.

Nun ist es aber ein Wert an sich, dem eigenen Glauben etwas zum Lachen abgewinnen zu können. Und so hat es auch auf protestantischer Seite entsprechende Versuche von geradezu wissenschaftlicher Gründlichkeit gegeben. Als Klassiker darf die Sammlung "Theologenspieß und -spaß. Kaum ein halbes tausend christliche und unchristliche Scherze" gelten, zusammengetragen von dem hochangesehenen Theologen Hans von Campenhausen, auf dessen kirchenhistorischem Wirken allerdings deutlich mehr Segen lag als auf seinem kirchenhumoristischen. "Theologenspieß und -spaß" ist heute nach einigen unfassbaren Neuauflagen sehr zurecht nicht mehr lieferbar und im übrigen seinerseits eher von historischem Interesse: Aha, über so etwas hat also mal jemand gelacht.

Wesentlich besser gelungen ist, um zur Sache zu kommen, das hübsche kleine Spaß- und Witzebüchlein "Was zählen Schafe, wenn sie nicht schlafen können". Den Autor Arno Backhaus kann man in positiver Erinnerung haben als eine Hälfte des famosen jesusbewegten Gesangsduos Arno & Andreas, das in den 70er und 80er Jahren flotte Musik zu ordentlichen bis richtig feinen Texten machte und bei Konzerten eine ziemlich witzige Show hinlegte.

Mittlerweile ist er als Liedermacher und "E-fun-gelist" (hier seine Website) alleine oder mit seiner Frau Hanna unterwegs, und sein Buch beweist: Witzig kann er immer noch. Das Backhaus-Rezept ist dabei eigentlich ganz einfach: Er krampft nicht nach Tiefsinn, sondern freut sich an einer guten Pointe, wenn er sie findet:

Plötzlich rutscht der Bergsteiger aus und kann sich gerade noch an einem winzigen Felsvorsprung festhalten. Als seine Kräfte nachlassen, blickt er verzweifelt zum Himmel und fragt: "Ist da jemand?"
"Ja."
"Was soll ich tun?"
"Sprich ein Gebet und lass los."
Der Bergsteiger nach kurzem Überlegen:
"Ist da noch jemand?"

In "Was zählen Schafe ..." trifft christliche Lebensfreude auf eine wunderbare Lust am Herumalbern, die nicht bösartig ist, aber ein fröhliches Liedchen auf politische Korrektheit pfeift:

Ein Europäer reist durch die USA und kommt in eine Kleinstadtkneipe. Er bestellt einen Drink, zündet sich eine Zigarre an und bläst gemütlich ein paar Ringe in die Luft. Da kommt plötzlich ein Indianer wütend auf ihn zu und sagt: "Noch so eine Bemerkung, und ich stopf dir dein großes Maul ..."

Viel Spaß kann man mit diesem Buch vor allem haben, wenn man sich im evangelischen Milieu auskennt – und sich wie Arno Backhaus den Blick dafür bewahrt hat, dass manches, was wir Christen so sagen, denken und tun, eben doch ziemlich komisch ist:

Ein Mann geht über eine Brücke und sieht dort jemanden, der sich gerade herunterstürzen will."Halt!", ruft er, "warum wollen Sie das tun? Es gibt so viel, für das es sich zu leben lohnt!"
"Ach ja?", antwortet der Lebensmüde, "was denn zum Beispiel?"
"Nun ja – sind Sie religiös?"
"Ja!"
"Sind Sie Christ?"
"Ja, bin ich."
"Wunderbar! Ich auch! Katholik oder Protestant?"
"Protestant."
"Denken Sie: ich auch! Welche Kirche?"
"Baptist."
"Halleluja! Ich bin auch Baptist! Reformierte Baptisten oder Liberale Baptisten?"
"Reformierte Baptisten."
"Ein Bruder! Reformierte Baptisten der alten oder neuen Provenienz?"
"Alte Provenienz!"
"Oh, es ist nicht zu fassen. Was für ein Wunder! Alte Provenienz der Elberfelder oder der Barmer Reformation?"
"Reformierter Baptist Alter Provenienz der Elberfelder Reformation."
"Ich kann es nicht fassen. Ich auch! Gesangbuch von 1856 oder 1877?"
"1877."
"Dann spring, du Ungläubiger!"

Fazit: In diesem hübschen Büchlein ist einiges zum Lachen, vieles zum Schmunzeln und fast alles unterhaltsam. Und man schlägt es in dem erfreuten Bewusstsein wieder zu, dass wir Protestanten aufholen. Ganz ohne Zölibat.







„Bibel Dir Deine Meinung“, allein schon der Titel des biblischen Kabarettabends lässt den Zuhörer kurz innehalten – habe ich mich verhört? Gut gespitzte Ohren waren dann schon notwendig, um die vielen kleinen und großen Pointen überhaupt wahrnehmen zu können, die Arno Backhaus in dem vollständig besetzten Gemeindesaal der evangelischen Kirche Oberbaldingen abfeuerte.

Der gelernte Sozialpädagoge lenkte zunächst den Blick auf seine Person und bekannte sich zu seinem ADS – diesem Anderssein, welches derzeit durch die Klassenzimmer der Republik schwappe und so manchem Kind einen Stempel aufdrücke. Backhaus sagte, er sei stolz auf sein ADS – erweitert werde es auch als ADHS bezeichnet. Backhaus übersetzte die Abkürzung so: „Auch Du hast Stärken!“ Um dann auch gleich die biblische Begründung hinterher zu liefern: Als Gott die Welt erschuf, würzte er die Schöpfung mit ADS'lern – denn was wäre die Welt ohne Albert Einstein, Charly Chaplin und vielen anderen, die ihre Spuren in der Welt hinterlassen haben.

Backhaus griff bei seinem Besuch in Oberbaldingen auch zur Gitarre und setzte dem Publikum gespickte Texte vor, stoppte urplötzlich und gab einen seiner Witze zum Besten – immer passend zum Stichwort.

Arno Backhaus war sich auch nicht zu fein, ein Zwiegespräch zwischen Gott und Jesus zu karikieren – die Botschaft, dass durch sie die Welt gerettet werde, sprang auf die Zuhörer über. Dazwischen brachte Backhaus folgenden Witz zum Besten: Zwei Mütter unterhalten sich. „Du solltest mal die Pampers deines Kindes wechseln, da quillt ja alles raus.“ Antwort der anderen: „Wieso, es steht doch drauf – bis 20 Kilo.“ Und schon spannte Arno Backhaus den Bogen zur Geburt Christi, welche Unabhängigkeit Jesus haben müsse, dass er sich in „Windeln gewickelt“ den Menschen präsentiere.

Seine Wortspielereien forderten immer wieder zum genauen Hinhören, denn unsere Ohren hören oft etwas anderes, als gesagt wurde: „Stumpft der Mensch beim Gaffen ab?“, so seine Frage bei der Überleitung zur Interpretation des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter. Obwohl perfekt und spaßig präsentiert, erstarb der zaghaft einsetzende Beifall im Augenblick des ersten Klatschens – der innere Spiegel blitzte auf und betroffene Gesichter blickten zur Bühne. Man lese das Lukas-Evangelium, Kapitel zehn, und denke darüber nach – so dieser Teil des hochmodernen Gottesdienstes. Arno Backhaus zelebrierte den Begriff „Sitzen“ sowohl aus anatomischer als auch aus konfessioneller und gesellschaftlicher Sicht – der Saal konnte sich kaum halten vor Lachen – bis der Bogen geschlossen wurde: „Wir setzen Kinder in die Welt, so beginnt sprachlich das Leben und werden am Ende beigesetzt.“

Nach zwei Stunden herzlichem Lachen und besinnlichem Nachdenken schickte der „E-fun-gelist“, wie er sich nennt, Backhaus, sein Publikum in eine milde Sommernacht – und bleibt in bester Erinnerung.



GSUCHT - GESUCHT - GESUCHT

Mitarbeiter/in für 1/2 Stelle
in der Kinder- und Jugendarbeit der Christusgemeinde am Airport e.V. (Kassel-Calden)
Wir sind Partnergemeinde im WillowNetz (Deutschland) und suchen zum 01.09.2015 eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für die Leitung der Arbeitsfelder mit dem Schwerpunkt „Kinder“. Das Arbeitsfeld soll in Kooperation mit der derzeitigen Mitarbeiterin (1/2 Stelle) gestaltet werden. Die Gewichtung der genauen Arbeitsfelder findet in einem gemeinsamen Teamentwicklungsprozess statt.
Genaue Stelleausschreibung findet Ihr unter: www.christusgemeindecalden.de



Arno & Andreas-Revival-Konzert

Am 14.5.15 hatte mich Jan Primke zu einem Arno & Andreas-Revival-Konzert (ohne Andreas) in die Kasseler Stadthalle eingeladen. Im Vorprogramm spielte Bernd Primke (ex-Theophiles), begleitet von seinem Sohn Jan mit Band. Es war schon ein besonderes Erlebnis im überfüllten „Blauen Saal“ viele Leute mitsingen zu hören (manche mit Tränen in den Augen) bei „Sing & Pray“, „Bin kein Genie wie Einstein“, „Der Gammler“, „Nehmt einander an“, „Der eine hebt die Hände hoch beim Beten“, „Ich ess so gerne Thunfisch“, „Anschluss wieder mal verpasst“, „Jesus sucht Leute“, etc. Ich hatte in dem einstündigen Konzert alte Fotos parallel zu den Liedern eingebaut und immer mal wieder Geschichtliches eingeflochten, wie alles begann mit Arno & Andreas, der Jesus People-Zeit, den ersten neueren Anbetungsliedern. Es war eine außergewöhnliche Zeit damals 1972-1995. Viele Besucher haben sich bedankt für den besonderen, etwas anderen Konzertabend. Bernd Primke schreibt u.a. „…wollte Euch nur noch mal kurz schreiben, dass ich unglaublich viele positive Rückmeldungen auf „unser Revival-Konzert“ in der letzten Woche erhalten habe - die Zuhörer waren schier begeistert (und ein wenig „sentimental angerührt“)…!!...Lieber Arno, das war eine schöne Mischung aus wohlvertrauten Liedern, witzigen Bildern und gelungener Moderation - war richtig schön, Euch beide (er meint Hanna und mich) mal wieder zu sehen (und Dich auch noch zu hören…). Liebe Grüße aus Bad Homburg Bernd Primke“



Das Fachmagazin „ADHS Deutschland e.V.“ schreibt u.a.:

Die Zahl an Büchern zur ADHS ist inzwischen unüberschaubar. Gibt man bei Amazon „ADHS" ein, werden nicht weniger als 30.835 Fundstellen angeführt. Darunter sind allerdings nicht nur Bücher, sondern auch Alltags“helfer“ wie Uhren, Pillenboxen, „Energie-Anhänger" (das sind übrigens keine PKW-Anhänger mit Eigenantrieb) und sogar Klöppel für Klangschalen. Bisweilen ist der Zusammenhang mit der ADHS nur schwer auszumachen, doch scheinen Störungsbild und Therapie zu bekannt und lukrativ, als dass mancher auf den werbewirksamen Begriff verzichten wollte. Lag der Verdacht daher nicht nahe, ein weiterer Autor von Lebenshilfe-Büchern habe sich des ADHS-Themas bemächtigt, als Arno Backhaus, ein christlicher Liedermacher und Vortragsreisender, das Buch „Ach du Schreck! AD(H)S. Vom Chaoskind zum Lebenskünstler" auf den Markt brachte? Vielleicht war es ja an der Zeit, dass nach Allergie und Algen, Homöopathie und Holismus, fieser, frustraner und festhaltender Therapie auch die Vertreter des Glaubens ihre Heilsversprechen zur ADHS verkündeten. So dachte ich und war gleichermaßen gespannt wie gewarnt, als ich die Lektüre des übersichtlich aufgemachten und gut strukturierten Buches begann. Das einleitende Kapitel „AD(H)S: Kein Schreckgespenst" ist gut zu lesen und fasst den Stand des Wissens zu Störung und Behandlung verständlich zusammen. Im Hinblick auf die medikamentöse Therapie im Erwachsenenalter (vgl. S. 25) hätte spätestens die vierte Auflage von 2012 ein kleines Update gebraucht, doch sind ansonsten weder die Inhalte noch ihre Darstellung zu kritisieren. Was das Buch von anderen Veröffentlichungen zur ADHS unterscheidet, sind hingegen die autobiographischen Kapitel eins bis drei, die sowohl die Kindheit und Jugend des Autors in den 1950er und 1960er Jahren als auch die Entwicklung seines Sohnes Fabian beschreiben. Ein vergleichbar persönlich berührender und dennoch in vielen Details exemplarischer Bericht über ein Leben mit ADHS ist mir nicht bekannt. Allenfalls „Wonderland Avenue", die Autobiographie Danny Sugermans, der als hyperaktives Kind in Beverly Hills aufwuchs, später Jim Morrison und die Doors kennenlernte, schließlich mit der Band und ihrer Entourage fast im Drogensumpf unterging, ist in ihren Schilderungen ähnlich eindrücklich, mutet jedoch im Vergleich zu Backhaus Kindheit im Nachkriegsdeutschland ungleich surrealer an. Arno Backhaus größtes Verdienst ist es dabei, die Balance von Emotionalität einerseits und Reflexion andererseits zu halten. Auf diese Weise entsteht eine Anteilnahme nicht nur am Schicksal des Autors und seiner Familie, sondern dem Leben mit ADHS im Allgemeinen, bar jeder Weinerlichkeit und jeden Selbstmitleids. Wer die Existenz der ADHS leugnet oder ihre Symptomatik auf eine Traumafolge reduziert, kann anhand von Backhaus Geschichte lernen, wie eng, bisweilen tragisch das Temperament eines Kindes mit den Reaktionen der Umwelt verbunden ist. Dass der Autor und seine Frau, die neben dem Arzt- und Therapeuten Ehepaar Visnja und Just Lauer einzelne Passagen von „Ach du Schreck! AD(H)S" schrieb, ihre Kinder bewusst ganz anders erzogen, als Arno Backhaus selbst aufgewachsen war, ist offensichtlich. Dennoch haben sie mit Fabian einen Sohn, der seinem Vater im Verhalten in vielem ähnelt. Im Unterschied der Kindheit Fabians von der des Vaters wird sichtbar, wie viel Einfluss die Eltern auf die Lebensfreude und auch den Lebenserfolg ihres ADHS-Kindes haben, ohne die ADHS selbst ändern zu können. „Ach du Schreck! AD(H)S" endet mit einem Kapitel über „ADHS: Die eigene Funktionsweise verstehen". Es ist solide wie die einleitende Zusammenfassung des Wissenstands zur ADHS, bietet hilfreiche Hinweise und Tipps zum Leben mit der ADHS. Hat man das Buch zuende gelesen, bleibt vor allem anderen die Erinnerung an die Lebensgeschichte von Arno Backhaus. Als 14-Jähriger stiehlt er entfernten Verwandten aus Argentinien, die aufgrund einer mutmaßlichen Erbschaft nach Deutschland gekommen und Gäste der Familie waren, fast 2.000 DM aus dem Koffer. Der jugendliche Arno hat materielle Bedürfnisse, die seine Eltern weder erfüllen können noch wollen. Doch er kann warten. Statt das Geld sogleich auszugeben, was Verdacht erweckt hätte, bringt er es in einem alten Geldbeutel zum Fundbüro. Nach einem Jahr darf er es behalten, da niemand den Verlust meldet. Als Erwachsener schreibt Backhaus dem inzwischen alten Ehepaar. Er gesteht den Diebstahl und erstattet ihnen das damals geklaute Vermögen. „Die Verwandte schrieb, dass sie wusste, dass ich der Dieb war, und sie nur zum Schutz meiner Mutter nichts verraten hatte. Sie wusste, meine Mutter wäre Amok gelaufen. Sie schrieb weiter, dass sie nie reich waren, sich viel Geld ansparen mussten, um überhaupt mit dem Schiff nach Deutschland kommen zu können. Ihre erste Erfahrung in Sachen Geld war mein Diebstahl; dann erfuhren sie in einer der entsprechenden Behörden, dass ihnen keine Erbschaft zustand (was bedeutete, dass sie die Fahrt nach Deutschland umsonst gemacht hatten). Als sie zurückreisten, stahl ihnen jemand auf dem Schiff auch noch das restliche Geld.Als ich das las, war ich betroffen und beschämt. Umso froher war ich, dass ich es ihnen gebeichtet hatte und ihnen das Geld und einiges mehr zurückschicken konnte." So ist es mit der ADHS. Sie ist weder ein Urteil über den Menschen und seine Umwelt, noch darf ihre Diagnose als falsche Erklärung und Lizenz für das Verhalten der Betroffenen missbraucht werden. Am Abend jeden Tages und im Blick auf jeden neuen Tag sind wir alle aufgefordert, Rechenschaft abzulegen für unser Handeln. Wir können unser Temperament, unsere Neigungen und Ängste ignorieren oder einbekennen, die Natur und unsere Geschichte für unser Leben verantwortlich machen oder selbst die Verantwortung übernehmen für das, was wir mit und ohne Bedacht tun. Was nützt es, die ADHS als individuelle Kondition zu leugnen und an ihre Stelle ein Konstrukt aus sozialen Erklärungen, Rechtfertigungen und Entschuldigungen zu setzen?! Die wichtigste und wertvollste Botschaft von „Ach du Schreck! AD(H)S" ist das unbedingte und zugleich doch vertrauensvolle Bekenntnis zum eigenen Leben mit all seinen Widrigkeiten, seinem Glück und seinen Schmerzen. Mag es Gott sein, der einem hilft, oder allein die Zuversicht, dass für jeden unter der Sonne Platz ist, solange man das Licht nicht scheut oder aus Angst und Bequemlichkeit in seiner kleinen Höhle aus Gleichgültigkeit, Mutlosigkeit, Ziellosigkeit, Engstirnigkeit, zuletzt Blindheit verharrt. „ Dr. Johannes Streif (Auszug aus dem Fachmagazin „ADHS Deutschland e.V.“)





Von Fehlerpolizisten zu Schatzsuchern werden

KONZERT Autor, Liedermacher und Aktionskünstler: Arno Backhaus singt und erzählt in der Limesschule / Publikum ist begeistert und spendet viel Applaus

WEHRHEIM - (isa). Arno Backhaus sei das beste Beispiel dafür, dass selbst die aus gesellschaftlicher Sicht „verkorkstesten“ Menschen für Gott noch „brauchbar“ seien, erklärte Thorsten Keller bei seiner Anmoderation des Konzerts in der Limesschule am Freitagabend, über den Autor, Liedermacher und Aktionskünstler Arno Backhaus. Davon, wie „schwierig“ Backhaus in seiner Jugend einst gewesen sein mag, war bei dem Konzert nichts mehr erkennbar, außer dass durch seine Biografie die Texte in seinen Liedern mehr Glaubwürdigkeit erhielten. Mit seinem großen Sinn für Humor, auch in Bezug auf sich selbst, zog er die Zuhörer im voll besetzten Saal der Limesschule in seinen Bann und wie versprochen, bot er weit mehr als ein reines Konzert. Backhaus unterbrach seine eigenen Lieder immer wieder, um an geeigneter Stelle Witze, Anekdoten oder nachdenkliche Geschichten zu erzählen, bevor er das Lied fortsetzte.

Das kam außerordentlich gut beim Publikum an, und wenn Applaus das größte Lob für einen Künstler darstellt, dann sparten die Zuhörer nicht nur damit, sie setzten ein weiteres Lob noch oben drauf: Man lachte über seine Witze.

Manchmal dagegen wurde es ganz still, wenn Backhaus nämlich sich Gedanken über sehr ernsthafte Themen machte und sein Publikum auch hier „mitnahm“. Seine Texte hatten immer eine tiefgründige Botschaft, auch wenn sie heiter daherkamen. Dabei wollte der Liedermacher nicht einfach nur Missstände in der Gesellschaft, in der Erziehung oder im Umgang miteinander anprangern, er setzte dem Mutmachendes entgegen. „Mach, was du am besten kannst, das ist für alle gut“, sang er beispielsweise oder betonte in einem Liedertext „Wer anderen die Flügel stutzt, hat seine eignen nie benutzt“. „Bedenkt: Manche werden klein gemacht und lassen sich auch klein machen, andere bleiben dennoch stark und viele derer, die sich groß machen und als wichtig dastehen, sind in Wirklichkeit ganz klein“, rief er seinem Publikum zu und hatte dazu auch das passende Lied. „So mancher Sieger ist verlor’n, so mancher Reiche ist arm – bettelarm: Er hat nur Geld“. Das gefiel, Applaus war die Antwort.

Als Backhaus zum Thema geliebt werden kam, sparte er auch nicht an Selbstironie. „Gut, dass es Menschen gibt, die mich lieben, obwohl sie mich kennen.“ Und weiter: „Wir sollten von Fehlerpolizisten zu Schatzsuchern werden.“ Schließlich sei jeder eine Sehenswürdigkeit – würdig, gesehen zu werden. Und jeder sei gewollt – zumindest von Gott, erklärte er und berichtete von einer seiner Straßenaktionen, bei der er mit unzähligen Wollfäden behängt in einer Fußgängerzone gestanden habe und auf einem Schild stand „Ich bin gewollt“. Mit solchen Geschichten und vielen Zitaten aus seinen eigenen Büchern wurde aus einem Konzert eine unterhaltsame Veranstaltung mit Tiefgang und Witz.


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CDU Nordwürttemberg lehnt Forderungen des Genderismus ab

Begründung: "Die Gender-Theorie erfüllt im gleichen Maße das Kriterium der Wissenschaftlichkeit wie die Kreationistische Lehre, die Astrologie oder die Alchemie"

(MEDRUM) Die sogenannte Gender-Forschung hat sich in Deutschland breit gemacht. Sie verschlingt eine große Summe an Steuergeldern. Allein etwa 180 Lehrstühle gibt es in Deutschland. Damit soll nach den Vorstellungen der CDU Nordwürttemberg Schluss gemacht werden. Sie will nicht, dass weitere Gelder statt für die Wissenschaft für unwissenschaftliche Zwecke ausgegeben werden.

Bezirksverband kritisiert Gender-Forschung und Zuweisung von Steuergeldern

ImageAuf ihrem Bezirksparteitag beschloss die CDU Nordwürttemberg am 25. Oktober 2014, keine weiteren Lehrstühle zum Gender-Thema mehr einzurichten, die Mittel für solche Einrichtungen zu kürzen und sie stattdessen für andere Bereiche der Wissenschaft zu verwenden (Bild links, Vorsitzender Bezirksverband). Nach MEDRUM vorliegender Information, wurde folgender Beschluss gefasst:

"Die CDU lehnt die so genannte "Gender-Forschung" und ihre Schlussfolgerungen ab.

Deshalb fordern wir, die von der Gender-Bewegung erhobenen Forderungen nicht umzusetzen, und im Schriftverkehr und Publikationen der CDU Nordwürttemberg und ihrer Mandatsträger in angemessener Form das generische Maskulinum beizubehalten ("Studenten" statt "Studierende"). Wir lehnen Umbenennungen wie "Studentenwerk" in "Studierendenwerk" mangels Mehrwert für irgendjemanden ab.

Wir fordern, keine weiteren universitären Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg einzurichten, Mittelzuweisungen des Bundes für derartige Einrichtungen zu kürzen und in andere Bereiche der Wissenschaftsförderung umzulenken."

Unwissenschaftlich wie die Kreationistische Lehre, die ...

Die Antragsbegründung, eingereicht von der Jungen Union, lautete:

Die Gender-Theorie erlebt gerade einen von staatlicher Unterstützung getragenen Aufschwung. Ihre Schlussfolgerungen werden in bewussten Gegensatz zu Erkenntnissen der Wissenschaften wie der Biologie gesetzt. Die Gender-Theorie erfüllt im gleichen Maße das Kriterium der Wissenschaftlichkeit wie die Kreationistische Lehre, die Astrologie oder die Alchemie, die auch nicht öffentlich gefördert werden.

Nicht wissenschaftlich fundiert, sondern interessenbestimmt

Nach Darstellung von Jan Fleischhauer im SPIEGEL gehört die sogenannte Gender-Forschung zu den am schnellsten wachsenden Wissenschaftszweigen ("Vorsicht Gender-Gegner", 11.07.2013). Ein Paradoxon, so scheint es. Denn dass den Lehren der Gender-Theorien deftige Irrtümer zugrunde liegen, haben zum Beispiel die Professoren Manfred Spreng und Harald Seubert nachgewiesen. Im Buch "Vergewaltigung der menschlichen Identität - Über die Irrtümer der Gender-Ideologie" zerlegen der Gehirnforscher Manfred Spreng und der Religionsphilosoph Harald Seubert das Konstrukt des Gender Mainstreaming. Seubert verweist zudem darauf, dass die angebliche Gender-Forschung keinen eigenen Erkenntniswert hat. Seubert: "Die genuinen Forschungsleistungen der Einzelwissenschaften werden gewissermaßen vorausgesetzt und nach der Gender-Ideologie interpretiert. Dass ein solches Verfahren wenig eigenen Erkenntniswert hat, dürfte auf der Hand liegen."

ImageDass die Wissenschaftlichkeit des Genderismus fragwürdig ist, und dass die Gender-Thesen stattdessen maßgeblich politisch begründet sind, wurde bereits viele Jahre zuvor deutlich. So sprach der Journalist Volker Zastrow 2006 in einem bemerkenswerten Artikel in der FAZ von "Gender Mainstreaming" als einer "politischen Geschlechtsumwandlung". In letzter Konsequenz, so Zastrow, behaupte „Gender“, dass es biologisches Geschlecht nicht gebe. Wie unwissenschaftlich und falsch derartige Thesen sind, kann bei Spreng fundiert nachgelesen werden. Wie sehr diese Thesen sich allerdings politisch niedergeschlagen haben, machte wiederum Zastrow deutlich. Der Zusammenhang von Feminismus und Lesbenbewegung sei "nachgerade zwingend" und scheine in der Politik der Großen Koalition auf, erkennbar in der vom Familienministerium betriebenen Internetseite "Gender Mainstreaming". Dieser Zusammenhang, so Zastrow weiter, könne aber nicht offenbart werden, da die Interessen von Lesben gerade in der bedeutsamen Frage von Ehe und Familie mit denen anderer Frauen keineswegs übereinstimmen. Zastrow zeigte überzeugend auf, dass Gender-Theorien nicht auf wissenschaftlichen, sondern interessengeleiteten politischen Fundamenten und im Widerspruch zur Naturwissenschaft stehen. Schon die sprachliche Anwendung führe zu bizarren, in sich widersprüchlichen Ergebnissen, so Zastrow.

Gehirnwäsche statt Wissenschaftlichkeit

Vor dem Hintergrund seiner Unwissenschaftlichkeit kann der Beschluss der CDU Nordwürttemberg, weitere Forderungen des Genderismus abzulehnen, als eine logisch zwingende Konsequenz eingeordnet werden. Falls dieser Parteitagsbeschluss politisch erfolgreich sein sollte, würden Steuergelder zur Förderung der Wissenschaft künftig nicht mehr für unwissenschaftliche Zwecke ausgegeben werden. Damit würden schließlich einer quasi politisch verordneten "Veruntreuung" von Steuergeldern zumindest Schranken auferlegt werden.

Derartige Konsequenzen wurden in Norwegen bereits gezogen. Wie auch in einigen Medien Deutschlands 2013 berichtet wurde, strich man dem staatlichen Gender-Institut in Norwegen die Mittel, nachdem massive Kritik hochkam und Gender im TV als Gehirnwäsche konterkariert wurde.

Die Erkenntnis, dass Gender-Thesen mehr mit einer Gehirnwäsche als mit wissenschaftlich unbestreitbaren Sachverhalten zu tun haben, scheint auch die Junge Union gewonnen zu haben, als sie ihren Antrag an den Bezirksparteitag der CDU Nordwürttemberg unter dem Tagesordnungspunkt "Allgemeine Anträge" einbrachte. Der Vorsitzende des Bezirksverbands und Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger, ist darüber nicht unglücklich. Gegenüber MEDRUM stellte er fest, er habe sich über den Parteitagsbeschluss gefreut.

Jürgen von der Lippe kritisiert "Gender-Scheiße"

Obwohl die Dürftigkeit des Genderismus für viele, die sich mit ihm kritisch auseinandersetzen, offenkundig wird, gibt es nur gelegentlich prominente Stimmen, die offen aussprechen, wie sie über den Genderismus denken. Eine Ausnahme ist beispielsweise der bekannte TV-Moderator Jürgen von der Lippe. Er äußerte kürzlich im Interview mit dem SPIEGEL, was er von Gender hält. Frauenquoten hält er für kontraproduktiv, weil dadurch Leute nur wegen ihres Geschlechtes in bestimmte PoImagesitionen gebracht würden. Damit sei niemandem gedient. Auch von der Gendersprache hält er nichts. Die Praxis, Begriffe sowohl in die männliche als auch in die weibliche Form zu setzen hält von der Lippe für "Gender-Scheiße". Von dieser "Gender-Vorschrift" löste sich 2013 auch die Universität Potsdam. Um Texte wieder einfacher lesbar zu machen beschloss die Uni, nicht mehr die männliche und weibliche Form des Professoren-Titels zu benutzen, sondern einheitlich nur noch die weibliche. Statt Herr Professor/ Frau Professorin bedeutet dies: Nach diesem sogenannten "generischen Femininum" gibt es nur noch Professorinnen, Herren und Frauen Professorinnen oder sogar Herr Professorin. Der Genderismus begnügt sich also nicht damit, die menschliche Identität zu vergewaltigen (Spreng und Seubert), sondern vergewaltigt auch das Kulturgut Sprache. Neben der Feminisierung der Sprache gibt es auch geschlechtsneutrale Sprachvorschriften, nach denen zum Beispiel Begriffe wie Vater und Mutter durch Elter zu ersetzen wären (MEDRUM berichtete: Gender-konforme und reaktionäre Lebens- und Sprachformen).

EKD auf dem Gender-Trip

Die Gender-Forschung hat sich mit der Übernahme der Regierungsverantwortung durch die rot-grüne Koalition 1998 unter dem damaligen Bundeskanzler Schröder in Deutschland ausgebreitet. Unter Schröders Kanzlerschaft wurde ein Kabinettsbeschluss zur Einführung von Gender-Mainstreaming in Deutschland gefasst. Danach schossen Gender-Lehrstühle und Gender-Kompetenzzentren wie Pilze aus dem Boden. Seither ist einer nach Meinung von Gender-Kritikern ausufernden Entwicklung nur in wenigen Fällen Einhalt geboten worden. So zum Beispiel in Sachsen, als 2010 mit der Stimmenmehrheit von CDU und FDP im Landtag abgelehnt wurde, ein weiteres "Gender-Kompetenz-Zentrum" einzurichten. Die Zeitung BILD kommentierte diese Entscheidung mit den Worten: "Sachsen bleibt jetzt viel Geld erspart und jede Menge Unsinn." Noch nicht niedergeschlagen haben sich diese Erkenntnisse bei der EKD. Dort feiert der Genderismus bis in die jüngsten Tage hinein Erfolge ("Orientierungshilfe Familie") und kann sich über die Bereitstellung von Geldern durch die Evangelische Kirche freuen. Wie MEDRUM berichtete, weihte die EKD in diesem Jahr sogar ein Gender-Studienzentrum ein.

Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie ist offenkundig

Doch auch Theologen, die sich katholisch nennen, stehen den Gender-Theorien unkritisch gegenüber. So der Theologe Gerhard Marschütz, der in einem Aufsatz in der Herder Korrespondenz (68 9/2014), mit der er das Buch "Die globale sexuelle Revolution" von Gabriele Kuby kritsiert, ernsthaft meinte, es müsse das Wachstumspotential der Gender-Theorie für die Lehre der Kirche erschlossen werden. Hätte Professor Marschütz das gemacht, was auf dem Beipackzettel jedes Medikamentes zu lesen ist, nämlich besonders auf die Risiken und Nebenwirkungen zu achten, hätte der Theologe vermutlich ganz andere Forderungen aufgestellt. Diese Arbeit hat ihm allerdings zuvor der emeritierte Papst Benedikt XVI. abgenommen. Und seine Schlussfolgerungen sind ganz andere: Gender ist eine große Gefahr für den Menschen. Wörtlich sagte Benedikt XVI. vor dem Kardinalskollegium im Dezember 2012: "Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig ... Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt."


ZDF-Zuschauerin vor laufender Kamera gerüffelt

Exemplarisch für die Reaktionen auf den diesjährigen Eurovision Song Contest ist eine Begebenheit, die sich am Morgen danach im ZDF-„Fernsehgarten“ zugetragen hat. Moderatorin Andrea Kiewel befragte Zuschauer aus dem Publikum, wie ihnen denn die bärtige Frau gefallen habe. Als eine Frau Anfang 20 antwortete, sie habe den Anblick als ein wenig verstörend empfunden, verzog Kiewel das Gesicht und belehrte sie mit bebender Stimme: „Ich erkläre das nochmal: Das ist ein homosexueller Mann, der sich als Frau verkleidet. Das finde ICH im Jahr 2014 NICHT verstörend.“

Jetzt sagt uns das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht nur, wie wir zu denken haben, sondern rüffelt uns auch, wenn wir falsch fühlen. Ideale Karrierebedingungen für Conchita Wurst. Von dem Österreicher beziehungsweise der Österreicherin werden wir noch einiges hören – wer das nicht mag, bekommt die Intoleranz der Toleranten zu spüren.


Die Kritker sind nicht gesprächsbereit!

Gesunsheitskongress Bielefeld

Ein kleiner Wermutstropfen war, dass ein NDR-Fernsehteam bestimmte Aussteller interviewte und deren aus unserer Sicht unhaltbare Äußerungen zum Thema Homosexualität mit unserem Kongress verknüpfte (Panorama - die Reporter, "Die Schwulenheiler"). Von den Inhalten dieses Interviews distanzieren wir uns ausdrücklich.

Das vom Öffentlichkeitsreferenten angebotene Gespräch mit Vorstandsmitgliedern wurde vom Fernsehteam abgelehnt. Wir distanzieren uns deshalb ebenfalls von dieser Art absichtlich tendenziöser Berichterstattung.



Seelsorgekongress Kassel
Auf den Tagungsort des evangelikalen Kongresses "Sexualethik und Seelsorge" in Kassel hat es in der Nacht zum Donnerstag zwei Farbbeutelanschläge gegeben.

Ein Versuch, kurzfristig ein Podiumsgespräch auf dem Kongress zum Thema anzuberaumen, sei gescheitert, fügte Veeser hinzu. Bisher habe er etwa keine Antwort auf ein entsprechendes Angebot bekommen, das er dem lesben- und schwulenpolitischen Sprecher der Grünen im Hessischen Landtag, Kai Klose, per E-Mail unterbreitet habe.



Kassel (idea) – Der evangelische Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz hat sich enttäuscht über die „mangelnde Dialogbereitschaft“ von Kritikern gezeigt. Anlass ist der Kongress „Sexualethik und Seelsorge“ des Verbandes vom 22. bis 24. Mai in Kassel. Gegner des Treffens, darunter Homosexuellen-Gruppen, werfen dem Verband vor, „homophobe Positionen“ zu vertreten. Sie trafen sich am 28. April, um den Protest gegen den Kongress vorzubereiten. Bei der Veranstaltung in den Räumen der Kasseler Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wollte das Weiße Kreuz mit den Kritikern ins Gespräch kommen. Die Mehrheit der Anwesenden habe aber entschieden, „dass wir keine Fragen gestellt bekommen, uns nicht erklären und die Veranstaltung umgehend verlassen sollen“, bedauerte der Leiter des Weißen Kreuzes, Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel). Auslöser für die Kontroverse um den Kongress waren Äußerungen des hessischen Landesvorsitzenden der Grünen, Kai Klose, der auch lesben- und schwulenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion ist. Er übte scharfe Kritik an zwei Mitwirkenden: der Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft, die Ärztin Christl R. Vonholdt (Reichelsheim/Odenwald), und dem Leiter der Seelsorge-Initiative „Wüstenstrom“, Markus Hoffmann (Tamm bei Ludwigsburg). Klose wirft ihnen vor, dass sie eine „Heilbarkeit“ von Homosexualität propagierten. Es sei „in hohem Maße besorgniserregend“, dass sie in Seminaren auf dem Kongress sprechen könnten. Trauernicht wies die Kritik zurück: „Das Weiße Kreuz versteht eine homosexuelle Orientierung weder als Krankheit, noch bietet es Heilung davon an.“ Der Kongress wende sich an Seelsorger, Berater und Interessierte, die sich für sexualethische Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven interessierten. Das Spektrum der Referenten sei vielfältig. Zu ihnen gehöre auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Prof. Jakob Pastötter (Moorenweis/Oberbayern).

Homosexuelle mit Veränderungswunsch nicht diskriminieren

„Das Weiße Kreuz tritt ausdrücklich gegen jede Form der Diskriminierung ein und unterstützt den gesellschaftlichen Konsens der Meinungsfreiheit und des Rechts auf freie Persönlichkeitsentfaltung“, erklärte der Jugendreferent des Weißen Kreuzes, Nikolaus Franke. Er könne nicht nachvollziehen, „wie Angehörige der schwul-lesbischen Interessensgruppen ihrerseits Menschen diskriminieren, die sich mit ihrer homosexuellen Orientierung im Rahmen der von ihnen beanspruchten gesellschaftlichen Freiheit nach Veränderung sehnen und hierzu Beratung in Anspruch nehmen wollen“. Geradezu skandalös sei es, dass Seelsorger und Berater, die sich für die Belange der Betroffenen einsetzten, von Denk- und Redeverboten der einschlägigen Szene überzogen würden: „Wer nicht akzeptieren will, dass es homosexuell orientierte Menschen gibt, die für sich andere Wege suchen als die von der Lesben- und Schwulenbewegung favorisierten, stellt sich in ein ideologisiertes Abseits.“


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Super-Pastor Yonggi Cho verurteilt
Der Gründer der größten christlichen Gemeinde, Yonggi Cho, ist wegen Unterschlagung zu 3 Jahren Haft verurteilt worden.
Ein Gericht in der Hauptstadt Seoul befand den 78-jährigen Pfingstpastor für schuldig, seiner über 800.000 Mitglieder zählenden „Yoido-Gemeinde des Vollen Evangeliums“ einen finanziellen Schaden von 8,7 Millionen Euro zugefügt zu haben. Außerdem sei er 2,4 Millionen Euro Steuern schuldig geblieben. Yonggi Cho hatte dem Urteil zufolge Gemeindemitarbeiter angewiesen, Aktien seines ältes­ten Sohnes, Cho Hee-jun, zu Preisen zu kaufen, die um das Vierfache über dem Marktwert lagen. Auch der Sohn wurde zu 3 Jahren Haft verurteilt, die er sofort antreten musste. Wegen der gesellschaftlichen Verdienste des Vaters wurde dessen Freiheitsstrafe für 5 Jahre ausgesetzt. Er muss aber zusätzlich 3,3 Millionen Euro Geldstrafe zahlen. Im November 2013 hatten etwa 30 Gemeindeälteste Yonggi Cho und seine Anhänger wegen Unterschlagung angezeigt. Yonggi Cho wuchs als Buddhist auf und wechselte als 17-Jähriger zum christlichen Glauben. 1958 gründete er seine Gemeinde, die bis in die 90er Jahre auf mehrere Hunderttausend Mitglieder wuchs. Theologisch umstritten ist seine Verkündigung (Gott macht gesund und schenkt Wohlstand), die auch bei Evangelikalen auf Kritik stößt.



HÄTTE ER DOCH NUR DIE BIBEL GELESEN!!


Sprüche 17, 16 Was nützt das Geld in der Hand des Narren; soll er Weisheit kaufen in seinem Unverstand

Jeremia 17,11 ”Wie ein Vogel, der sich über Eier setzt, die er nicht gelegt hat, so ist, wer unrecht Gut sammelt; denn er muss davon, wenn er's am wenigsten denkt, und muss zuletzt noch Spott dazu haben.”

Hesekiel 22, 25 Eure führenden Männer sind wie brüllende, blutgierige Löwen. Sie fallen über die Menschen her, reissen Geld und Gut an sich und machen viele Frauen im Land zu Witwen

2. Mose 22, 24 Wenn ihr einem Armen aus meinem Volk Geld leiht, sollt ihr euch nicht daran bereichern. Verlangt keine Zinsen von ihm!

Sprüche 23, 5-7 Wenn du mit einem mächtigen Herrn am Tisch sitzt, dann bedenke, wen du vor dir hast! Beherrsche dich, selbst wenn du hungrig bist! Wünsche dir nichts von seinen Leckerbissen, denn es ist trügerisches Brot, täusche dich nicht selbst. Versuche nicht, mit aller Gewalt reich zu werden, spare deine Klugheit.  Schneller, als ein Adler fliegen kann, ist dein Geld plötzlich weg - wie gewonnen, so zerronnen!

Prediger 5, 9-14 Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig - auch das ist völlig sinnlos! Je reicher einer wird, umso mehr Leute scharen sich um ihn, die auf seine Kosten leben wollen - und er kann nur dabei zusehen. Was also hat der Reiche von seinem Besitz? Der Fleissige kann gut schlafen - egal, ob er viel oder wenig zu essen hat. Dem Reichen aber raubt sein voller Bauch den Schlaf. Etwas Schlimmes habe ich auf dieser Welt beobachtet: wenn einer seinen Besitz sorgsam hütet und ihn dann doch verliert. Nur ein misslungenes Geschäft - und schon ist sein ganzes Vermögen dahin, auch seinen Kindern kann er nichts hinterlassen. So wie er auf diese Welt gekommen ist, muss er sie wieder verlassen - nackt und besitzlos! Nicht eine Hand voll kann er mitnehmen von dem, wofür er sich hier abmühte.

Psalm 15, 1-5 Ein Lied Davids. Herr, wer darf dein heiliges Zelt betreten? Wer darf dich auf dem Berg Zion anbeten? Jeder, der aufrichtig lebt und andere gerecht behandelt, der durch und durch ehrlich ist und andere nicht verleumdet. Jeder, der seinen Mitmenschen kein Unrecht zufügt, der Nachbarn und Verwandte nicht blosstellt. Jeder, der keine Freundschaft pflegt mit denen, die Gott verworfen hat, der alle achtet, die den Herrn ernst nehmen. Jeder, der hält, was er geschworen hat, auch wenn ihm daraus Nachteile entstehen. Jeder, der keine Wucherzinsen nimmt, wenn er Geld ausleiht, der sich nicht bestechen lässt, gegen Unschuldige falsch auszusagen. Wer so handelt, den wird nichts mehr zu Fall bringen!



Die Gender Forschung sagt, Sexualität ist nicht angeboren sondern entwickelt sich durch soziale Zusammenhänge, folglich habe ich die Wahl meine eigene Sexualaität selbst zu wählen und zu ändern. Die Gruppe der LSBTTI-Bewegung (lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender und intersexuellen Menschen) behauptet aber genau das Gegenteil. Schwulsein ist nicht veränderbar. Wer hat da eigentlich recht?

Das Ganze nochmal auf journalistisch:
"Die eigentliche Pointe des grün-roten Bildungsplans ist auch seinen Verfechtern bislang entgangen. Die Vorgaben zur "Akzeptanz sexueller Vielfalt" gehen davon aus, dass Sexualität ein soziales Konstrukt sei, wie es die Gender-Forschung lehrt, kein genetisches Schicksal. Das aber ist ziemlich genau das, was auch die Vertreter der Konversionstherapie behaupten, die Homosexualität für etwas halten, das nicht natürlich sei und das man deshalb auch wieder ändern könne."


Warum nicht anders wählen?
Wieso, das folgt doch der gleichen Logik, wie andere Transgender Forderungen. Wenn es doch 4000 Gender gibt, wie bei der Einweihung des EKD-Zentrums postuliert, ist es doch sinnvoll, wenn ich ein anderes wähle, wenn ich mit meinem Anerzogenen nicht zufrieden bin. Denn nach Gender-Logik ist das doch keine Frage der Gene, sondern der Sozialisation. So what?


Bestimmte Ansichten werden in unserer Gesellschaft moralisch ausgegrenzt und lächerlich gemacht. Über Analysen, die vom Mainstream abweichen, werden von den Medien moralisierend hergezogen. Das Leitmotiv ist ein "Gleichheitswahn". Dies kommt auch zum Ausdruck beim Thema Mann und Frau, wo die Meinung vorherrscht, es gebe keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern bis auf die äußerlich sichtbaren Geschlechtsmerkmale. Die Gleichheitsideologie verneint tendenziell Unterschiede, die in den Menschen liegen, spiele sie in ihrer Bedeutung herunter oder führe sie auf angebliche Ungerechtigkeiten zurück. Die ganze Gendertheorie, die Geschlecht für ein soziales Konstrukt hält, streitet ab, dass Mann und Frau komplett unterschiedlich sind. Die Genderforschung bestimmt die Diskurse in den Medien. Dafür muss man nicht einmal die "Emma" lesen, es reichen schon die "taz" oder die "Süddeutsche". Und dieser Diskurs bestimmt in wachsendem Umfang die Politik.


Hut ab !



Haben Menschen, die Brigitte Lösch kritisieren, nichts in dieser Gesellschaft verloren?

Eine kritische Nachfrage an die grüne Abgeordnete und Vizepräsidentin des baden-württembergischen Landtages

von Burkard Hotz

(MEDRUM) Brigitte Lösch (Die Grünen) hat in der aktuellen Stunde im Landtag von Baden-Württemberg scharfe Kritik an der Petition "Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens" und an ihrem Initiator, dem Realschullehrer Gabriel Stängle, geübt. In einer aufgeklärten Gesellschaft habe er nichts verloren, so Lösch. Kann das so ohne weiteres in einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft hingenommen werden? Mit großem Interesse habe ich die Diskussion im Landtag über den neuen Bildungsplan und über die sich kritisch auf diesen beziehende Petition in der vergangenen Woche angesehen. Im engagierten Rede-Beitrag von Brigitte Lösch in dieser Sache hat sie mit starker Vehemenz die Petition, die vor wenigen Tagen mit 192.000 Unterschriften abschloss, kritisiert. Sie hat ihr und damit dem Initiator dieser Petition vorgeworfen, Angst zu schüren und die Vorurteile gegen homosexuell lebende Menschen zu fördern. Es ist ihr gutes Recht, diese Petition so zu beurteilen und diese ablehnende Sicht auch öffentlich vorzutragen. Da ich zu den Unterzeichnern dieser Petition gehöre, habe ich verständlicherweise eine etwas andere Sicht der Dinge. Doch ist aus der Kritik der Abgeordneten an der Petition Folgendes geworden: Wer dies sagt, der hat in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren! Das ist eine ungeheuerliche Aussage! Und grotesker Weise hat sie diese Aussage bei einem Votum gemacht, mit dem sie Toleranz einfordert. Brigitte Lösch sagte nicht: „Eine solche Meinung oder eine solche Überzeugung hat in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren“, sondern sagte, die Person, der Mensch, der diese Meinung/Überzeugung vertritt, hat in "unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren". Sie trennte nicht zwischen Meinung/Überzeugung und Person und das ist ungeheuerlich! Was Sie sagte, ist der Aufruf zur öffentlichen Exkommunikation aus allem. Sie bestreitet in einer öffentlichen politischen Aussage einem Menschen ausdrücklich das Existenzrecht in der Gesellschaft! Das ist die Zerstörung jeder demokratischen Streit-Kultur. Wie kann sie - auch noch in dem geachteten Amt der stellvertretenden Parlamentsvorsitzenden – so etwas sagen, und das Ganze im Namen der Toleranz? Dass ein Mensch, weil er eine bestimmte Meinung öffentlich äußert, nichts in unserer Gesellschaft zu suchen hat, also verschwinden muss. Sie überschreitet damit auf verwerfliche Weise den geschützten Raum demokratischer ImageMeinungsfreiheit, präsentiert sich in inquisitorischer Attitüde und ruft öffentlich mit Namensnennung zur Ausgrenzung, ja zur Zerstörung einer bürgerlichen Existenz auf! Das ist echt verstörend!
Und gemäß ihrer gesellschaftlichen Ausschlusslogik haben dann auch die 192.000 Unterzeichner, denn diese verbreiten ja auch Angst und Vorurteile, ebenfalls nichts mehr in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft zu suchen. Ist das ihr Politikverständnis? Wer mich und meine Überzeugung kritisiert, fliegt raus! Ich möchte zu Gunsten von Brigitte Lösch annehmen, dass sie sich in ihrer Rage vergaloppiert hat, und dass sie die Meinung/Überzeugung meint, die in unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft nichts verloren habe. Wenn das so ist, dann soll sie Charakter zeigen und um Entschuldigung für diesen Fehltritt bitten. Wenn sie aber diesen Satz genau so meinte, wie sie ihn gesagt hat, dann ist sie es, die das Fundament der Demokratie, die Toleranz dem Andersdenkenden gegenüber zerstört. Dann ist sie es, die den arroganten Wahn einer sich totalitär gebärdenden Rechthaberei salonfähig macht: „Wer mich kritisiert, hat nichts in dieser Gesellschaft verloren!“ Ich jedenfalls werde mich nach Kräften dafür einsetzen, dass die Zahl derer, die Brigitte Lösch gerne aus unserer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft rausgeworfen wissen will, kräftig zunimmt, und dass sie sich noch auf längere Zeit mit der nicht zu beseitigenden realen Existenz politisch Andersdenkender wird abmühen müssen.
Burkard Hotz
Burkard Hotz ist evangelischer Pfarrer und war 30 Jahre lang als Gemeindepfarrer und Seelsorger in einer Odenwald-Gemeinde tätig.






Was ist der Werterepublik die Ehe wert?

„Die Diskussion über Homosexualität beherrscht alle Kanäle. Doch weitaus gravierendere und dringlichere Probleme für Staat und Gesellschaft stehen nicht auf der Tages- und Bildungsordnung.“
Dies nimmt Johannes Röser, Chefredakteur der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“, im europäischem Kontext argumentierend, scharfzüngig aufs Korn.

„Im medial veröffentlichten, weitgehend gleichgeschalteten Meinungsbild wurden die Kritiker sofort als ‚Homophobe‘ und Hetzer gegen die Toleranz verunglimpft… Kaum jemand wagte eine öffentliche Widerrede, mit Ausnahme der ‚Frankfurter Allgemeinen‘.“ Die Forderung dieses Bildungsplanes, dass auch bei den Themen Berufliche Orientierung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (Ökologie), Medienbildung, Prävention, Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung die sexuelle Vielfalt zu berücksichtigen und kennen zu lernen sei, konfrontiert er mit dem - im Unterschied zum Bildungsplan verfassungskonformen – Vorschlag: „Stellen wir uns nur einmal vor, im Bildungsplan-Entwurf würde zum Beispiel unter dem Punkt ‚Berufliche Orientierung‘ formuliert: ‚Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Förderung von Ehe und Familie: Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der eigenen Sehnsucht nach stabilen, treuen partnerschaftlichen Beziehungen und den heutigen Schwierigkeiten, diese zu leben, auseinander, mit dem Ziel, in der Berufsfindung auch Fragen der Familiengründung zu bedenken …‘ Oder bei ‚nachhaltiger Entwicklung‘: Schülerinnen und Schüler kennen treue eheliche Beziehungen und reflektieren deren Bedeutung für Staat und Gesellschaft in einer mobilen, globalen Welt. Oder bei ‚Medienbildung‘: Schülerinnen und Schüler nehmen die Dauer-Präsentation kaputter Ehe- und Familienverhältnisse in Fernsehen, Film und sonstigen Medien als Verletzung der Menschenrechte wahr und erkennen, dass der Einsatz für ein gelingendes Ehe- und Familienleben auch in digitalen Medien ein wesentlicher Bestandteil von Zivilcourage in einer pluralen Gesellschaft ist. Solche Bildungsplan-Vorschläge sind vermutlich unvorstellbar. Ein Aufschrei kollektiver - medialer - Entrüstung ginge durch das Land. Unvorstellbar? Denken wir nochmal darüber nach.“



ZEITGEIST
Gegenüber dem epd (Evangelischer Pressedienst) hielt Nikolaus Schneider den Gegnern der „Orientierungshilfe zu Familie und Ehe entgegen:
„Wir können und dürfen als evangelische Kirche unsere Augen nicht vor der gesellschaftlichen Realität verschließen“. Richtig, das hat Bonhoeffer damals auch nicht getan und deshalb hat er der gesellschaftlichen Realität widersprochen!







Liedermacher * Joy-Robic * Aktionskünstler * Himmelskomiker * Kinderüberraschung *
Laugh-Parade * Spielerfinder * Kreaktivist * Humor-Fachkraft * Au-Tor * Musikastor * Idee-alist * Arno-mateur * E-fun-gelist * Missio-Narr * Wahrnehmungsmanager * Kinderpflüsterer



…alles andere als arnonym!

ARNO BACKHAUS * geb. 27.11.1950 * aus Calden bei KasselE-FUN-GELISATION
Kreativ missio-narrisches Überlebenstraining
im Dschungel der Fußgängerzonen und anderswoIn Dresden wollte ihn ein Münchener Rechtsanwalt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses anzeigen als er als "Toter" vor einem Kaufhaus lag;In Berlin stand er auf dem Alexanderplatz mit dem Schild „Kostenlose Umarmung“. Eine 70jährige ließ sich umarmen und weinte vor Betroffenheit. Sie wurde noch nie in ihrem Leben in den Arm genommen.In Bochum ließ sich ein begeisterter Kaufhaus-Detektiv eine Stunde lang seine Aktion erklären;Als der amerikanische Präsident in Berlin Station machte und von über 10.000 Polizeikräften beschützt wurde, verschenkte er während der Gegendemonstration über 400 Rosen an die Polizei und bedankte sich bei ihnen für ihren manchmal gsundheitsgefährdenden und nervenaufreibenden Job;Er nahm bisher über 15 Autos in verschiedenen Fußgängerzonen in alle Einzelteile auseinander;In Hamburg entdeckte ihn ein Reporter der Bildzeitung und schrieb anschließend einen halbseitigen Artikel über seine Aktion;In Bamberg kauften sich zwei emanzipierte Emanzen nach seiner Aktion erstmals eine Bibel;In Recklinghausen wollten ihn zwei ältere Damen aus der ehemaligen DDR vor Freude in die Arme nehmen;In Bayern verbot ihm die Polizei Geld zu verschenken, ohne Erlaubnis vom Ordnungsamt;Jürgen von der Lippe, sonst nicht auf den Mund gefallen, war sprachlos und verwirrt, als er ihn in seiner Talk-Show „Wat is?“ zu seinen Aktionen befragte. Irgendwie passte er mit seinen Aktionen in keine der gängigen Schubladen;Vor dem Kölner Hauptbahnhof genehmigte ihm der Chef der Drogendealerszene "offiziell" eine Aktion durchzuführen;Auf der Kasseler Documenta staunten die Besucher über seine 45minütige Tanz-Performance;Er fährt stundenlang in Fahrstühlen von Kaufhäusern, angelt auf dem Beton, stellt sich als „Sehenswürdigkeit" vor das Brandenburger Tor und macht Werbung für Bananen... In Stuttgart beschimpfte ihn ein Moslem mit "Du bist ein S c h w e i n " ; Er bezahlte die abgelaufenen Parkgebühren von mehr als 80 Autos, verteilte „Positiv-Knöllchen“ und machte Kasseler Hostessen für einen Vormittag arbeitslos; Er wurde mit Wasser übergossen, von Rollstuhlfahrern provoziert, von Christen als Gotteslästerer beschimpft, vom Bundesgrenzschutz inspiziert, Polizisten ließen sich von ihm die Schuhe putzen;Im Moment versucht er auf dem Kasseler "Hessentag" die Frommen wild und die "Wilden" fromm zu machen...
Was er morgen macht? Wer weiß das schon!Mehr über ihn und seine Aktionen auf auf der Schublade" "Missio-Narr"


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Wir reden im Hauskreis über Schwarzarbeit. Da fragt Martina „Darf man eigentlich mit Schwarzgeld sich eine Bibel kaufen?“ Später sagt Sibylle scherzhaft dazu „Schwarzgeld sollte man immer erst mal in den Klingelbeutel tun, damit es Gott säubern kann“



Was ich sehr mag:
"meine" Frau, "meine" Gemeinde und "meinen" Hauskreis, Korsika - Oberstdorf - Berlin - Pilze - Fotografieren - unseren Garten - Farben - Wind - walken - Fahrradfahren - Jungschar - Lachen - Stille - meine Arbeit - mein ADS - schöne Gesichter - wohltuende Musik - faszinierende Landschaften - herrliches Essen - angenehme Gerüche - kreativ gekleidete Menschen - wundervolle Blumen - lustige Situationen

Was ich absolut nicht mag:
Stress, Maulwürfe, Zickenalarm, Engstirnigkeit, zuviel Sonne, Angeber, Gesetzlichkeit, Oberflächlichkeit, Unehrlichkeit, Outfit hui - Infit pfui, Betrunkene

Besondere Merkmale:
äußerlich: Hakennase
innerlich: treu

Mein größter Wunsch: ... geht fast täglich in Erfüllung, denn fast alles was ich unternehme, mache ich gerne. Bin gerne verheiratet, arbeite gerne in unserer Gemeinde mit, bin gerne unterwegs, bin gerne im Büro und arbeite gerne, bin gerne Christ, bin gerne in unserem (großen) Garten usw.



Beinflussen oder bestimmen wir den Zeitgeist mit oder lassen wir uns treiben vom Zeitgeist, was man heute so denkt und macht. Hoch im Kurs ist der Begriff political correctness, das ist angesagt! Das heisst eine „politisch korrekte“ Sprache und d.h., dass man sich bemühen soll, das was man heute denken darf und sollte und müsste, zu sagen.
Eine gefährliche Kultur der Unwissenheit und des Denkverbots! Eine Zensur und Einschränkung der Redefreiheit.
Beachte, nur tote Fisch schwimmen mit dem Strom.
Aber Vorsicht, wer gegen den Strom schwimmt, kann auch mit dem Leben davonkommen, und Dietrich Bonheoffer ist nur ein Beispiel davon. Beklatscht werden wir bestimmt nicht.



Zwischenkommentar
Ein älterer Mann möchte auswandern. Bei den Formalitäten auf der Behörde wird er gefragt, warum. Antragsteller: "Wegen der Homosexualität". Beamter: "?" Antragsteller: "Nun ja, unter Hitler stand auf Homosexualität noch die Todesstrafe, danach Zuchthaus, später Gefängnis. Irgendwann wurde es straffrei, und jetzt können die sogar heiraten. Ich möchte auswandern, bevor es Pflicht wird."



Egal was wir machen, es ist immer falsch!
Werden im Gottesdienst alte Lieder gesungen, wirft man den Christen vor, dass sie keine Jugendlichen damit erreichen.
Werden im Gottesdienst moderne, alltagsnahe Lieder und Texte vorgetragen, dann wirft man ihnen vor, dass sie sich dem Zeitgeist anpassen.
Egal was wir machen, es ist immer falsch!
Geben Christen Antwort auf die Fragen der Zeit, wirft man ihnen vor, sie haben zu allen Problemen eine Antwort.
Sagen Christen, dass sie auch nicht alle Fragen beantworten können, wirft man ihnen vor, dass sie keine Antworten geben können
Egal was Christen machen, es ist immer falsch!
Hört man von den Christen nichts, setzen sie sich nicht sozial und gesellschaftlich ein, dann verstecken sie sich hinter ihren Kirchenmauern.
Hört man etwas von Christen und setzen sie sich ein, wird ihnen empfohlen, dieTrennung von Staat und Kirche zu befolgen und sich nicht überall einzumischen.
Egal was Christen machen, es ist immer falsch!




Egal was Christen machen, es ist immer falsch !!

Sind Christen still und schweigsam, wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich nicht zu Wort melden, zu passiv sind, sich nicht gesellschaftlich engagieren.

Mischen sie sich ein, wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich überall einmischen.

Egal was wir machen, es ist immer falsch!

Engagieren sich Christen nicht politisch, wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich nicht politisch engagieren.

Engagieren sie sich politisch, dann wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich politisch engagieren und Druck ausüben.

Egal was wir machen, es ist immer falsch!

Wenn sich Christen alles gefallen lassen, wird ihnen Dummheit vorgeworfen.

Wehren sich Christen, wird ihnen Lobbyarbeit vorgeworfen.

Egal was wir machen, es ist immer falsch!

Sind die Gottesdienste so wie sie sind, sind sie zu langweilig und locken keinen vom Ofen.

Sind sie interessant und lebensnah, biedern sich die Christen an.


Begegnung mit Arno Backhaus

Der Missio-Narr aus der Fußgängerzone

Er angelt auf dem Beton, steht als „Sehenswürdigkeit“ am Brandenburger Tor, liegt tot vor einem Kaufhaus: Der Kreativ- und Unterhaltungskünstler Arno Backhaus ist ein E-Fun-Gelist (E-fun-gelist) mit Tiefgang.

Auf der Kasseler Dokumenta staunten Besucher über seine 45minütige Tanz-Performance, in Bayern verbot ihm die Polizei Geld zu verschenken, und Jürgen von der Lippe, sonst nicht auf den Mund gefallen, war sprachlos und verwirrt, als er Arno Backhaus in seiner Talk-Show „Wat is?“ zu dessen Aktionen in deutschen Fussgängerzonen befragte. Denn der christliche Entertainer passte in keine der gängigen Schubladen...

Hintergründiger Witz

Arno Backhaus gehört zum Liedermacher-Urgestein der frommen deutschen Musikscene, begeistert mit christlich-flotten Sprüchen und hintergründigem Witz. Seine ausgefallenen missionarischen „Kreaktionen“ in Fußgängerzonen verblüffen, fordern heraus, motivieren nicht selten zu tiefgängigen Gesprächen über Gott und die Welt. „Die biblische Botschaft ist eine Frohbotschaft, keine Drohbotschaft“, sagt er mir, als ich ihm in seinem Arbeitszimmer im nord-hessischen Calden-Meimbressen gegenübersitze: „Ich möchte andere anstecken, damit sie über sich selbst lachen und unverkrampft mit anderen umgehen können, aber ich möchte auch wach machen für die Wirklichkeit Gottes“.

Zuhause im Kuh-Dorf

Das Zuhause des christlichen Aktionskünstlers ist ein 800-Seelen „Kuh-Dorf“, 15 Kilometer nordwestlichen von Kassel. Seit 1992 wohnt er hier, zugezogen mit drei weiteren Familien, alle aus Kassel und alle fromm. „Wir wollten eine bessere Wohnumgebung für uns und unsere Kinder“ – erläutert er mir. Aus der gemeinsamen Hauskreisarbeit ist inzwischen eine konfessionell unabhängige „Christusgemeinde am Airport“ mit 100 Erwachsenen und 44 Kindern entstanden.

Flotte Sprüche

Ich besuche Arno Backhaus an einem Dezember-Nachmittag in seinem „Bauchladen“, entstanden in einer Zeit, da er noch fromme Aufkleber, Buttons, Poster und LPs in einer Kiste zu Konzerten und Auftritten mit sich herumschleppte. Punkt 16.50 Uhr stehe ich auf dem abgewetzten Parkett des Zehnquadratmeterbüros. Am Fenster steht ein einfacher Kiefernschreibtisch mit PC-Arbeitsplatz und Telefon, deckenhohe Regale sind vollgepackt mit T-Shirts („Jesus is my boss“), Aufklebern („Wer liebt dich so, wie du Biest?“), Vortrags-Cassetten, CDs und Büchern. “Lache und die Welt lacht mit dir, schnarche und du schläfst allein“, lautet einer der Titel. Wo noch ein freier Platz ist, hängen Poster mit flotten Sprüchen: „Stumpft der Mensch vom Gaffen ab?“, lese ich zum Beispiel und: „Es ist besser ein kleines Kerzenlicht zu sein, als ein großer Armleuchter!“

Fromme Leuchtschrift

Etwa 40 Prozent seines Einkommens deckt Arno Backhaus durch seinen Versandhandel. Der Rest sind Einnahmen aus Konzerten, Kinderveranstaltungen, Jugendwochen, Vorträgen und Seminaren. „Im Internet schreib ich immer, ich will nicht wachsen“, erklärt er mir: „der Laden soll mich ernähren, nicht ich für den Laden leben.“

Der Mini-Betrieb des Kleinunternehmers ist leicht zu finden, schon wegen der Leuchtschrift „Jesus“, die an der Fassade des „Backhauses“ prangt. Herr Backhaus hat sie speziell für die Weihnachtszeit entworfen: „Sie soll daran erinnern, wer das eigentliche Licht der Welt ist.“

Heisse Empfehlung

Mitten im Gespräch klingelt das Telefon. Arno Backhaus greift zum Hörer, notiert eine Bestellung. Die Anruferin ist erstaunt, dass er keine Angestellten hat. Sie fragt nach CDs einer bestimmten Musikrichtung. Arno Backhaus blättert im neuesten Bauchladen-Prospekt, empfiehlt dann seinen Favorierten, Sekunden später wandert die CD mit auf den Bestellzettel. In drei Tagen soll das Päckchen in Oberroth bei Stuttgart sein. Zwei weitere Sendungen gehen nach Hamburg und Pfungstadt im hessische Ried.

Während Arno Backhaus telefoniert schweift mein Blick erneut durchs Zimmer. Unmengen von Buttons kleben an der Zimmertür, politische, kommerzielle, christliche. „Ich könnte zu jedem eine Geschichte erzählen“, sagt mir Herr Backhaus wenig später, tut es dann aber doch nicht. Statt dessen erfahre ich einiges über die Anfänge seiner Tätigkeit als christlicher Liedermacher.

Blödelduo im Hippielook

Der heute 61jährige hatte keine leichte Kindheit, verbindet mit seinem Elternhaus eher schmerzhafte Erinnerungen. Auch während der Lehre als Großhandelskaufmann und im anschließenden Studium zum Sozialarbeiter hat Arno Backhaus wenig zu lachen. Das änderte sich schlagartig, als er zusammen mit Andreas Malessa 1972 bundesweit bekannt, beliebt und berüchtigt wird, durch die sich gerade entwickelnden christlichen Musikscene. Mit Hippiehaaren, Rauschebart und Birkenstock-Sandalen touren „Arno & Andreas“ als erstes christliche „Blödel-Duo mit Tiefgang“ quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, e-fun-gelisieren unter dem fahlen Neonlicht von Gemeindehaus-Deckenleuchten, bei Jugendfestivals und anderen Veranstaltungen. „Mit unserer Art, das Evangelium weiterzusagen, haben wir manche Wilde fromm, und manche Frommen wild gemacht“, resümiert Arno Backhaus diese Zeit. In 20 Jahren geben die Macher der Ex- Musikzeitschrift „cogo“ rund 2.000 Konzerte, in den letzten 10 Jahren davon gemeinsam mit der Dieter Falk Band, bis sie sich 1991 vor 4.000 Besuchern mit einem Abschlussfestival in Calden von ihren Fans verabschieden.

Schlüsselerlebnis beim Bummeln

Seitdem ist Arno Backhaus wieder alleine unterwegs, mal als Liedermacher, mal als Aktionskünstler, aber immer mit der Botschaft von Jesus Christus. Die Vorlagen zu seinen missionarischen „Kreaktionen“ findet er im ganz normalen Alltagsleben, hatte sein „Schlüsselerlebnis“ in einer Fußgängerzone. „Irgendwie wollten alle mein Geld: ein Obdachloser, eine Straßenmusikgruppe, und die Verkäufer von C&A“, erzählt er. Das brachte mich auf die Idee, Geld zu verschenken – und mit dieser Aktion auf das einzigartige Geschenk hinzuweisen, das Gott uns in Christus gemacht hat.“

Worauf es ankommt

Arno Backhaus macht viel Spass. Aber seine Veranstaltungen sind kein Veranstaltungsamüsement für ein christliches „Spaßpublikum“. Mit aufgesetzter Lustigkeit und fromm adaptierter Ballermann-Stimmung hat der christliche „Arno-Mateur“ nichts am Hut. Er weiss: Aktionen ersetzen keinen Inhalt und flotte Sprüche nicht das Evangelium. Darum baut er nicht auf Perfekt-Entertainment sondern redet witzig, humorvoll und knallhart von dem, worauf es im Leben ankommt: die Beziehung zu Gott, Vergebung der Schuld und die unverkrampfte Freude eines neuen Lebens aus Christus. Seine Berufsphilosphie fasst er in einem Satz zusammen: „Nur wer Gott ernst nimmt, hat auch etwas zu lachen!“






Eine himmlische Lauph-Parade mit Arno Backhaus
studierter Sozialarbeiter * aktiver Liedermacher * fröhlicher E-fun-gelist * hinreißender AD(H)Sler * motivierender Arno-mateur * eine echte Kinderüberraschung * liebevoller Ehemann * erfolgreiche Humorfachkraft * ganzheitlicher Missio-Narr * spontaner Situationsmanager * sprühender Idee-alist * erfüllter Christ * leidenschaftlicher Hauskreisleiter * 30jähriger Bauchladen-Besitzer * schreibender Bestsellerautor * verrückter Aktionskünstler * fleißiger T-Shirt-Drucker * ehemaliger Gemeindegründer * begeisterter Himmelskomiker * kreativer Spielerfinder * merkwürdiger Au-Tor * engagierter Kreaktivist * 61jähriger Jungscharleiter * predigender Musikastor * alles andere als arnonym.





WER NACH ALLEN SEITEN OFFEN IST, KANN NICHT GANZ DICHT SEIN.
Hier fehlt nur noch die rosarote Brille. Mehr über diverse Zeitgeist-Themen findest Du in meiner Schublade "Zeitgeist"
http://www.arno-backhaus.de/03c1989c9207c2724/index.html




In meiner Gemeinde und bei meiner Frau werde ich "geerdet"...
Hier in Kassel-Calden, in der Christusgemeinde am Airport, einer umgebauten Discothek, habe ich mein geistliches Zuhause. Ich gehöre zum Gründungs-Team dieser konfessionsübergreifenden Gemeinde, bin "Ältester", Hauskreisleiter und Junscharleiter.

http://www.christusgemeindecalden.de


Und hier kann man einen kleinen Einblick in unser Vorprogramm werfen:
http://www.youtube.com/watch?v=Tb7ET4NqQs0
http://www.youtube.com/watch?v=8P3vo2G9GPk





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Mehr von meinen Straßenaktionen:
http://www.arno-backhaus.de/03c1989c9207b9b1f/index.html





Alles hier bestellbar: http:// www.ArnoBackhaus.de



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