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Arno, wer ist das denn?
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Hanna - Wer ist das denn?
Hanna - Termine
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Lieder, Texte und Vorträge zum Lachdenken - von Arno Backhaus

aus Calden bei Kassel, live seit 1950 erlebbar, mehr als 47 Jahre mit der gleichen Frau verheiratet, 3 erwachsene Kinder, 8 Enkel

Studierter Sozialarbeiter * aktiver Liedermacher (früher bei Arno & Andreas und der Dieter Falk Band) * fröhlicher E-fun-gelist * begeisterter AD(H)Sler * motivierender Arno-mateur * eine echte Kinderüberraschung * liebevoller Ehemann * erfolgreiche Humorfachkraft * ganzheitlicher Missio-Narr * spontaner Situationsmanager * sprühender Idee-alist * erfüllter Christ * leidenschaftlicher Hauskreisleiter * 40jähriger Bauchladen-Besitzer * schreibender Bestsellerautor mit über 250.000 Exemplaren * verrückter Aktionskünstler * kreativer T-Shirt-Drucker * ehemaliger Gemeindegründer * interessanter Referent * begeisterter Himmelskomiker * kreativer Spielerfinder * merkwürdiger Au-Tor * engagierter Kreaktivist * 41jähriger Jungscharleiter * predigender Musikastor * sensibler Kinderflüsterer * alles andere als arnonym.

Arno Backhaus liebt optische, verbale, geruchvolle und hörbare Genüsse, regt sich auf und ab, fragt, wagt, schreibt, sammelt, stammelt, regt an, vergleicht Äpfel mit Birnen, stellt sich und anderes auf den Kopf, er glaubt und zweifelt, lernt, lehrt, genießt Farben und angenehme Gerüche, zählt Erbsen, stellt Verbindungen her, zagt, staunt, wundert und freut sich über die Liebe Gottes. Alte oder neue Vision? Da liegen Welpen dazwischen! Kurzum: es erwartet Euch guter alter Wein in schicken neuen Schläuchen.

Arno Backhaus ist seit über 50 Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs mit Konzerten, Eheseminaren, ADHS-Seminaren, Straßenaktionen, Kinderveranstaltungen und diversen Vorträgen.



Vorschau:
Christlicher Gesundheitskongress Kassel - Stadthalle - 23.-25. Januar 2020
Vortragsseminar: Freitag, 24.1.2020 „ADHS: Auch Du Hast Stärken - Vom Fehlerpolizist zum Schatzsucher"
Arno Backhaus


Arno & Hanna


Was ich sehr mag:
"meine" Frau - unsere Kinder & Enkel - "meine" Gemeinde und "meinen" Hauskreis - Korsika - Oberstdorf - Berlin - Pilze - Fotografieren - unseren Garten - Farben - Wind - walken - Fahrradfahren - Jungschar - Lachen - Stille - meine Arbeit - mein ADHS - schöne Gesichter - wohltuende Musik - faszinierende Landschaften - herrliches Essen - angenehme Gerüche - kreativ gekleidete Menschen - wundervolle Blumen - lustige Situationen

Was ich absolut nicht mag:
Stress, Maulwürfe, TRUMPeltiere, Zickenalarm, Engstirnigkeit, zuviel Sonne, Angeber, Gesetzlichkeit, Oberflächlichkeit, Unehrlichkeit, Outfit hui - Infit pfui, Betrunkene, Karneval

Besondere Merkmale:
äußerlich: Hakennase
innerlich: treu

Mein größter Wunsch: ... geht fast täglich in Erfüllung, denn fast alles was ich unternehme, mache ich gerne. Bin gerne verheiratet, arbeite gerne in unserer Gemeinde mit, bin gerne unterwegs, bin gerne im Büro und arbeite gerne, bin gerne Christ, bin gerne in unserem (großen) Garten usw.



Hanna und Arno Backhaus sind aus der christlichen Szene nicht wegzudenken: als Redner, Musiker und Performancekünstler. Lange Zeit war ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, für das Paar aber ein großer Feind. Mit Gottes Hilfe haben sie es geschafft, diesem Gegner die Waffen zu nehmen und ihn zum Verbündeten zu machen.

Von Nathanael Ullmann

Calden-Meimbressen ist ein ruhiger Ort. Die Nebelbeeke plätschert an den historischen Häusern vorbei. Ein Vogel pickt nach einem Wurm. Nur gelegentlich rollt ein Auto über den Asphalt. Keine 30 Minuten von Kassel entfernt existiert sie noch: die deutsche Dorfromantik. Hier wohnen Hanna und Arno Backhaus. Ihr Mehrgenerationenhaus dominiert die Straßenzeile. Hier wohnen sie zusammen mit dem ältesten Sohn, dessen Familie und drei Singles, die zu ihrer Gemeinde gehören.

Es ist der Ort, an dem Hanna ihre Kindheit verbracht hat. Im Hof hat sich Arno seinen „Bauchladen“ eingerichtet, von dem aus er Shirts, Aufkleber und Bücher versendet. Dahinter erstreckt sich ein Garten bis an die angrenzenden Wiesen. Hanna und Arno sitzen in ihrem Wohnzimmer. Der Raum strahlt eine gemütliche Wärme aus. Vor den beiden steht eine Karaffe mit Wasser. Aus der Küche dringt der Duft von Essen, das auf dem Herd vor sich hin dünstet.

Diese Idylle steht im krassen Kontrast zu den Bildern, wie sie das Paar sonst zeichnet: Arno, der als Teil von „Arno und Andreas“ die christliche Musikszene maßgeblich mitprägte. Hanna, die zu Hause drei Kinder großzieht, davon eines mit ausgeprägtem ADHS. Arno, der als „eFUNgelist“ in Großstädten Autos auseinandernimmt. Hanna, die mit über 100 Vorträgen im Jahr von Ost nach West zieht. Die beiden, die aus dem Nichts eine Gemeinde aufbauen. Von all dem ist in dem Wohnzimmer nichts zu spüren. Hier ist nur Ruhe. Ruhe und eine liebevolle Atmosphäre. „Für mich war das hier der Himmel“, sagt Arno, wenn er über seine Jugend spricht. Das ist leicht nachzuvollziehen.

Der Unangepasste

Denn das Haus stellt auch zu Arnos Kindheit einen starken Gegensatz dar. Diese ist geprägt von Diebstahl, Lüge und Betrügereien. Familienfreunden, die zu Besuch sind, klaut er 2.000 D-Mark aus der Tasche. Weil er weiß, dass er seiner Mutter den plötzlichen Reichtum nicht erklären kann, bringt er das Geld zum Fundbüro. Nachdem ein Jahr lang „kein Besitzer“ gefunden wurde, bekommt er selbst das Geld – ganz legal. Ein andermal hat er vergessen, einen Aufsatz für die Schule zu schreiben. Und erfindet einfach einen, während er vortäuscht, ihn vorzulesen.

Arno hat das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom in der hyperaktiven Variante, kurz ADHS. Doch dieser Begriff ist den Ärzten damals noch ein Fremdwort. Seine Mutter denkt, er sei lediglich schwer erziehbar. Sie schlägt ihn. Wenn er gelogen hat, wäscht sie ihm den Mund mit Seife aus. Trotz dieser Bestrafungen bemühen die Eltern sich, dem jungen Arno das Leben so schön wie möglich zu machen, doch das misslingt. Regelmäßig eskalieren die Situationen. „Heiligabend war für mich die stressigste Zeit meines Lebens“, sagt der 68-Jährige heute.

Mit Gott hat Arno zu dem Zeitpunkt noch nichts zu tun. Er empfindet ihn als langweilig – und brutal. „Ich fand das fies, dass Gott alles sieht. Als er zum dritten Mal von der Schule fliegt, verbrennt er seine Schultasche in der Kassler Innenstadt. Er steht ohne Abschluss da, hat die Schulpflicht aber abgegolten. Sein Vater meldet ihn bei einer christlichen Jugendfreizeit an. Sie wird den Wendepunkt in Arnos Leben darstellen: Denn hier trifft er nicht nur seine Frau fürs Leben, sondern zum ersten Mal auch einen liebenden Gott.

Die Verantwortungsvolle

Das Leben von Hanna verläuft in weit geregelteren Bahnen. Und doch trifft auch sie schon früh auf das harte Leben. Sie ist das dritte von acht Kindern. Die Mutter bekommt sie im dritten Ehejahr, unmittelbar nach ihren beiden älteren Geschwistern. „Als ich mit dir schwanger war, habe ich geweint“, erzählt sie der jungen Hanna. Die wiederum versucht sich nützlich zu machen: „Ich wollte keine Last sein.“ Sie übernimmt Verantwortung – für die jüngeren Geschwister, für den Haushalt, im Betrieb ihres Vaters. Mit 13 Jahren erlebt sie hautnah, wie ihre Eltern Konkurs machen, neu anfangen müssen. „Es waren schöne Jahre, aber sie waren auch ein Kampf“, erinnert sie sich.

Und doch wächst sie mehr als Arno im Glauben auf. Ihr älterer Bruder leitet eine Jugendgruppe, die „Jugend 67“. Logisch also, dass sie mit den anderen ein Wochenende in der Jugendherberge verbringt. Es ist die Freizeit, auf die auch Arno geschickt wird. Wenn Arno und Hanna sich heute im Wohnzimmer gegenübersitzen, spricht aus jeder Geste die Liebe für den anderen. Sie verstehen sich, auch wenn der Partner nichts sagt. Es ist dieses ineinandergreifende Uhrwerk, das sich bei vielen Paaren beobachten lässt, die beinahe ihr gesamtes Leben miteinander verbringen. Wenn sie sich korrigieren, dann keifen sie nicht. Sie ergänzen sich. „Schatz, das ist das Wasser ohne Sprudel. Das magst du gar nicht“, sagt Hanna, als ihr Mann nach der Karaffe auf dem Tisch greift. Später wird Arno für seine Frau beim Fotoshooting einen Schemel suchen – damit sie gleichauf sind.

Die Verliebten

Von dieser Harmonie ist beim ersten Zusammentreffen in der Jugendherberge rund 50 Jahre früher nichts zu spüren. „Ich dachte: Was ist das denn für ein Doofer?“, sagt Hanna. Statt mit den anderen Jungs im Keller zu werkeln, verbringt der 16-Jährige seine Zeit lieber bei den Mädchen. Er erzählt ihnen von seiner Mutter, scherzt herum und spielt auf seiner Gitarre vor. Und langsam erobert er das Herz der 15-jährigen Hanna. Die entdeckt ihre Faszination für den ungewöhnlichen Kerl. Und verliebt sich Hals über Kopf. Das ADHS zeigt seine positive Seite: Es macht Arno zum Individualisten, zum Querdenker. Es macht ihn einzigartig. Arno indes lernt auf der Freizeit eine andere große Liebe kennen: die zu Gott. Abends sitzen die Jungs auf ihrem Zimmer und veranstalten einen Rülps-Wettbewerb. Anschließend beten sie. „Das war Welten entfernt von meiner Vorstellung von Gott“, sagt Arno. Noch auf der Freizeit bekehrt er sich. Für ihn ist das wie ein Rucksack voller Beton, den er plötzlich ablegen kann. Er weint. Träne über Träne. Als er danach draußen über das Tal blickt, ist er fasziniert: „Das sah plötzlich ganz anders aus. Als wenn ich neugeboren wäre.“ Es ist der Wendepunkt in seinem Leben. Noch heute kommen ihm beim Gedanken daran die Tränen.


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Die Entflammten

Von nun an gibt es kein Zurück mehr. Jedes Wochenende trifft sich die Jugendgruppe im Haus von Hannas Familie. Für die beiden ist das ein Erwachen. Für Hanna, weil sie ihren Schwarm sehen kann. Für Arno, weil die Zeit in Meimbressen einen erfrischenden Kontrast zum strengen Elternhaus darstellt. Zwar lebt Hannas Familie deutlich ärmer – ist Arnos Vater doch Beamter. Zum Abendessen gibt es oft einfach Brot, über den Hof steht das Plumpsklo. Jedoch erlebt er hier ein freies, neues Christsein. Die jungen Menschen leben ihren Glauben, sie tanzen während der gemeinsamen Treffen, veranstalten erste Open-Air-Festivals, verteilen an Karneval Apfelsinen, um Spenden für die Hungersnot im afrikanischen Biafra (heute ein Teil von Nigeria) zu sammeln.

Mit seinem Wesen hat Arno indes immer noch zu kämpfen. ADHS erschwert es, die eigenen Impulse zu steuern. In Arnos Fall ist das der Impuls zu stehlen. Das tut er in dem Betrieb, in dem er eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann macht. Das Geld spendet er gemeinnützigen Einrichtungen. Schließlich fliegt er jedoch mit einem Schwindel auf: In der Jugendgruppe gibt er ein fremdes Lied für sein eigenes aus. Dummerweise läuft das geklaute Lied später im Radio: „Die Gruppe hat mir gezeigt: ‚Wir lieben dich trotzdem‘.“ Wieder ist das etwas, was Arno nicht kennt. Fortan lässt er das alte Leben hinter sich, zahlt später das gestohlene Geld zurück. Ab 1972 studiert er Sozialarbeit, im selben Jahr heiraten Hanna und er.

Die Musiker

Wer Hanna und Arno Backhaus heute sieht, der ahnt nichts von den wilden Jugendtagen. Mit dem Karohemd und der gestreiften Bluse, den modischen Brillen und den unauffällig geschnittenen Haaren fallen sie nicht weiter auf. Es gibt Fotos, die erzählen von einer ganz anderen Zeit. Bilder, die heute noch in tausenden Haushalten in CD-Stapeln verborgen liegen: die Cover des Gesangsduos „Arno & Andreas“. Es ist die nächste große Station auf dem Weg der beiden Lebenskünstler. Durch eine kleine Konzertaktion lernen sich Arno Backhaus und Andreas Malessa kennen. Als Andreas zusammen mit anderen Musikern eine Band gründet, holen sie Arno und Hanna mit ins Boot. Zwei Jahre touren sie als „Band der Initiative Junger Christen“ von Stadt zu Stadt. Hanna steht am Tonpult, Arno und Andreas machen vorne mit den anderen zusammen Countrymusik. Doch auch nach dieser Zeit werden Arno und Andreas immer wieder gebeten, doch noch ein Ausnahmekonzert zu machen. Daraus entsteht später das legendäre Duo. „Arno & Andreas und die Dieter-Falk-Band“ soll eine Generation von Christen prägen. „Das war eine ganz neue Sprache für Glauben“, sagt Hanna heute. Auch sie findet durch die Musik ihres Mannes neu zum Glauben – bekennt ihre Sünden während einer Tour im VW-Bus. Die Band tourt durch ganz Deutschland, spielt teils vor 5.000 Leuten. 20 Jahre und sieben Platten lang soll der Erfolg anhalten.

Die Kämpfer

Währenddessen sitzt Hanna mit den Kindern oft alleine zu Hause. Es ist eine schwere Zeit. Gleichzeitig kann sie genau in diesen Tagen Gottes Nähe neu erfahren. Das zweite von drei Kindern der Backhaus-Familie hat das hyperaktive Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom seines Vaters geerbt. Hanna leitet als Sozialpädagogin einen Kindergarten. Ihr eigener Sohn jedoch scheint unerzogen. Die Frau, die seit Kindestagen gerne alle Fäden in der Hand hält, ist angesichts des Syndroms machtlos. „Aber ich habe gelernt, dass Gott auch aus Situationen heraus, die mir unangenehm waren, etwas Gutes hat wachsen lassen.“ Ihr eigenes Kind lernt erst spät mehr als nur ein paar Worte zu sprechen. Und doch hat sie eines Abends das Bild, wie er später vor hunderten Leuten sprechen wird. Darauf vertraut Hanna in dieser Zeit. Und tatsächlich: Heute ist dieser Sohn Jugendreferent und rechte Hand eines Pastors.

Auch unter den Musikern gibt es Konflikte. Mit Arno Backhaus, Andreas Malessa und Dieter Falk treffen sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander. Das führt gerade zum Ende der zwei Jahrzehnte Bandgeschichte hin zu Spannungen. 1991 geben Arno & Andreas für 5.000 Besucher ihr Abschiedskonzert. Es ist das Ende einer Ära. Die Bandmitglieder gehen fortan ihre eigenen Wege.



Die Vielfältigen

Hanna und Arno erfinden sich Anfang der 90er abermals neu. Hanna schreibt Bücher über Beziehungen, Ermutigung und Geschwister und tritt immer öfter als Rednerin auf: „Das war kein Ponyhof, aber ich bin meiner Berufung gefolgt.“ Auch Arno tourt weiter mit seiner Musik, Vorträgen und seinen Büchern durch Deutschland. Zusätzlich macht er immer wieder durch Straßenaktionen auf sich aufmerksam. Mal sitzt er mit einer Schüssel voller Geld und einem Schild in der Einkaufsmeile: „Ich wurde reich beschenkt, nimm dir was raus!“, steht darauf. Mal nimmt er ein Auto mitten in der Innenstadt auseinander. 200 verschiedene Aktionen hat er mittlerweile entwickelt. Sein Ziel: mit den Leuten über Gott und die Welt ins Gespräch kommen. Dabei eckt er an. In Bamberg darf er beispielsweise kein Geld mehr verschenken. Und als er eine Leiche spielt, bekommt er von einem Passanten einen Eimer Wasser über den Kopf.

Nebenbei werden die beiden zu Gemeindegründern. Mehrere Hauskreise im Dorf schließen sich 1997 zur Christus-Gemeinde am Airport“ (benannt nach dem nahe gelegenen Flughafen Kassel-Calden) zusammen und kaufen gemeinsam eine ehemalige Diskothek. Die Gemeinde existiert außerhalb von Konfessionen und orientiert sich an einem eigenen Grundsatzprogramm. Es ist gelebte Ökumene. Jahrelang engagieren sich Hanna und Arno hier im Leitungsteam, haben sich mittlerweile jedoch in die zweite Reihe begeben.

Die Lebensfrohen

Blicken die „Backhäuser“ auf ihr Leben zurück, haben sie eine Lektion gelernt: ADHS kann auch ein Segen sein. Zwar hat es Arno und seinen Sohn immer wieder anecken lassen. Aber es hat auch dafür gesorgt, dass der Tausendsassa stetig vor Ideen nur so sprudelt. Seine größten Aktionen wären ohne seine größte Schwäche nie möglich gewesen. „Gott, meine Frau und das ADHS sind die Dinge, die mich am meisten geprägt haben. Denen habe ich alles zu verdanken“, sagt er. Der Feind ist zum Freund geworden.

Was nun kommen mag, darauf warten die beiden voller Spannung. Zwar stören mittlerweile körperliche Beeinträchtigungen. Manches wird mühsamer. In Nostalgie schwelgen will das Paar aber nicht. „Wir leben für das Heute. Nicht für das Gestern und nicht für das Morgen. Außer im Christsein, da leben wir auf die Ewigkeit hin“, sagt Arno. Das hält sie jung. In den Augen blitzt noch die jugendliche Freude auf. Und spätestens, wenn die beiden beinahe 70-Jährigen beim Fotoshooting wie Kinder durchs Bällebad der Gemeinde tollen, ist klar: Meimbressen ist ruhig. Hanna und Arno Backhaus sind es noch lange nicht.



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Voll besetzt war das evangelische Gemeindehaus Eppingen zur Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „Kreuz und quer unter dem Motto: „Lachen ist gesund“.

Gemeindediakon Steffen Becker begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich. Mit seinem Team hat er ein neues Konzept mit dem Titel „Kreuz und quer“ entwickelt. „Kreuz und quer“ steht für die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der geplanten Themen und Inhalte. Für den ersten Abend hatte das Team Arno Backhaus eingeladen.

Arno Backhaus, der sich einleitend als begeisterter ADHSler und fröhlicher E-fun-gelist bezeichnete, ließ die Gäste in den Genuss seiner Lebensweisheiten kommen und strapazierte damit die Lachmuskeln aller. Ein Gag folgte auf den anderen. „So sei es „die schwierigste Turnübung, sich selbst auf den Arm zu nehmen“. Dabei heißt Humor jedoch nicht, alles nur durch die rosarote Brille zu sehen – auf die leichte Schulter nehmen, nicht so eng zu sehen und Kopf hoch – es wird schon wieder!“ als Leitsatz für das eigene Leben zu verstehen. Selbst Mediziner bestätigen: „Wer viel lacht, lebt gesund. Insbesondere Christen hätten viel Grund, mit Humor und Gelassenheit durch den Alltag zu gehen. Kinder lachen noch 400 bis 500 Mal am Tagen – Erwachsene lachen bedeutend weniger – Frauen dagegen öfter. „So irrte Moses 40 Tage durch die Wüste, nur weil er nicht nach dem Weg fragte“. „Beim Zahnarzt müsse man nicht nur den Mund öffnen sondern auch das Portemonnaie.“ Gott sagte als das Ruhrgebiet fertig war: „Essen ist fertig“. „Und Kinder findet man garantiert im Dunkeln wieder, wenn man sie mit Knoblauch füttere“. „Auf keinen Fall solle man Arbeit mit nach Hause nehmen, es sei denn, man arbeitet in der Brauerei.“ Fröhlich soll man bei der Arbeit sein, das sei das richtige Werkzeug. „Man kann sich den ganzen Tag aufregen – aber man braucht es nicht“. Jeder hat ein Ach unterm Dach! Heiterkeit gehöre zur Grundstimmung des Menschen. Die Bibel sei voller Humor und Backhaus zitierte diverse Bibelstellen. Manche Menschen balancieren mit ihrer Krankheit, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Abschließend sang man gemeinsam den Kanon: „Froh zu sein bedarf es wenig …“ und Backhaus sagte verschmitzt: „Lachfalten sind besser als Tränensäcke“ und beendete mit diese Aussage den tiefgründigen Abend.



Das Fachmagazin „ADHS Deutschland e.V.“ schreibt u.a. über mein Buch:

Die Zahl an Büchern zur ADHS ist inzwischen unüberschaubar. Gibt man bei Amazon „ADHS" ein, werden nicht weniger als 30.835 Fundstellen angeführt. Darunter sind allerdings nicht nur Bücher, sondern auch Alltags“helfer“ wie Uhren, Pillenboxen, „Energie-Anhänger" (das sind übrigens keine PKW-Anhänger mit Eigenantrieb) und sogar Klöppel für Klangschalen. Bisweilen ist der Zusammenhang mit der ADHS nur schwer auszumachen, doch scheinen Störungsbild und Therapie zu bekannt und lukrativ, als dass mancher auf den werbewirksamen Begriff verzichten wollte.

Lag der Verdacht daher nicht nahe, ein weiterer Autor von Lebenshilfe-Büchern habe sich des ADHS-Themas bemächtigt, als Arno Backhaus, ein christlicher Liedermacher und Vortragsreisender, das Buch „Ach du Schreck! AD(H)S. Vom Chaoskind zum Lebenskünstler" auf den Markt brachte? Vielleicht war es ja an der Zeit, dass nach Allergie und Algen, Homöopathie und Holismus, fieser, frustraner und festhaltender Therapie auch die Vertreter des Glaubens ihre Heilsversprechen zur ADHS verkündeten. So dachte ich und war gleichermaßen gespannt wie gewarnt, als ich die Lektüre des übersichtlich aufgemachten und gut strukturierten Buches begann.

Das einleitende Kapitel „AD(H)S: Kein Schreckgespenst" ist gut zu lesen und fasst den Stand des Wissens zu Störung und Behandlung verständlich zusammen. Im Hinblick auf die medikamentöse Therapie im Erwachsenenalter (vgl. S. 25) hätte spätestens die vierte Auflage von 2012 ein kleines Update gebraucht, doch sind ansonsten weder die Inhalte noch ihre Darstellung zu kritisieren. Was das Buch von anderen Veröffentlichungen zur ADHS unterscheidet, sind hingegen die autobiographischen Kapitel eins bis drei, die sowohl die Kindheit und Jugend des Autors in den 1950er und 1960er Jahren als auch die Entwicklung seines Sohnes Fabian beschreiben.



Ein vergleichbar persönlich berührender und dennoch in vielen Details exemplarischer Bericht über ein Leben mit ADHS ist mir nicht bekannt. Allenfalls „Wonderland Avenue", die Autobiographie Danny Sugermans, der als hyperaktives Kind in Beverly Hills aufwuchs, später Jim Morrison und die Doors kennenlernte, schließlich mit der Band und ihrer Entourage fast im Drogensumpf unterging, ist in ihren Schilderungen ähnlich eindrücklich, mutet jedoch im Vergleich zu Backhaus Kindheit im Nachkriegsdeutschland ungleich surrealer an.

Arno Backhaus größtes Verdienst ist es dabei, die Balance von Emotionalität einerseits und Reflexion andererseits zu halten. Auf diese Weise entsteht eine Anteilnahme nicht nur am Schicksal des Autors und seiner Familie, sondern dem Leben mit ADHS im Allgemeinen, bar jeder Weinerlichkeit und jeden Selbstmitleids. Wer die Existenz der ADHS leugnet oder ihre Symptomatik auf eine Traumafolge reduziert, kann anhand von Backhaus Geschichte lernen, wie eng, bisweilen tragisch das Temperament eines Kindes mit den Reaktionen der Umwelt verbunden ist.

Dass der Autor und seine Frau, die neben dem Arzt- und Therapeuten Ehepaar Visnja und Just Lauer einzelne Passagen von „Ach du Schreck! AD(H)S" schrieb, ihre Kinder bewusst ganz anders erzogen, als Arno Backhaus selbst aufgewachsen war, ist offensichtlich. Dennoch haben sie mit Fabian einen Sohn, der seinem Vater im Verhalten in vielem ähnelt. Im Unterschied der Kindheit Fabians von der des Vaters wird sichtbar, wie viel Einfluss die Eltern auf die Lebensfreude und auch den Lebenserfolg ihres ADHS-Kindes haben, ohne die ADHS selbst ändern zu können.

„Ach du Schreck! AD(H)S" endet mit einem Kapitel über „ADHS: Die eigene Funktionsweise verstehen". Es ist solide wie die einleitende Zusammenfassung des Wissenstands zur ADHS, bietet hilfreiche Hinweise und Tipps zum Leben mit der ADHS. Hat man das Buch zuende gelesen, bleibt vor allem anderen die Erinnerung an die Lebensgeschichte von Arno Backhaus. Als 14-Jähriger stiehlt er entfernten Verwandten aus Argentinien, die aufgrund einer mutmaßlichen Erbschaft nach Deutschland gekommen und Gäste der Familie waren, fast 2.000 DM aus dem Koffer. Der jugendliche Arno hat materielle Bedürfnisse, die seine Eltern weder erfüllen können noch wollen. Doch er kann warten. Statt das Geld sogleich auszugeben, was Verdacht erweckt hätte, bringt er es in einem alten Geldbeutel zum Fundbüro. Nach einem Jahr darf er es behalten, da niemand den Verlust meldet. Als Erwachsener schreibt Backhaus dem inzwischen alten Ehepaar. Er gesteht den Diebstahl und erstattet ihnen das damals geklaute Vermögen. „Die Verwandte schrieb, dass sie wusste, dass ich der Dieb war, und sie nur zum Schutz meiner Mutter nichts verraten hatte. Sie wusste, meine Mutter wäre Amok gelaufen. Sie schrieb weiter, dass sie nie reich waren, sich viel Geld ansparen mussten, um überhaupt mit dem Schiff nach Deutschland kommen zu können. Ihre erste Erfahrung in Sachen Geld war mein Diebstahl; dann erfuhren sie in einer der entsprechenden Behörden, dass ihnen keine Erbschaft zustand (was bedeutete, dass sie die Fahrt nach Deutschland umsonst gemacht hatten). Als sie zurückreisten, stahl ihnen jemand auf dem Schiff auch noch das restliche Geld. Als ich das las, war ich betroffen und beschämt. Umso froher war ich, dass ich es ihnen gebeichtet hatte und ihnen das Geld und einiges mehr zurückschicken konnte."
So ist es mit der ADHS. Sie ist weder ein Urteil über den Menschen und seine Umwelt, noch darf ihre Diagnose als falsche Erklärung und Lizenz für das Verhalten der Betroffenen missbraucht werden. Am Abend jeden Tages und im Blick auf jeden neuen Tag sind wir alle aufgefordert, Rechenschaft abzulegen für unser Handeln. Wir können unser Temperament, unsere Neigungen und Ängste ignorieren oder einbekennen, die Natur und unsere Geschichte für unser Leben verantwortlich machen oder selbst die Verantwortung übernehmen für das, was wir mit und ohne Bedacht tun. Was nützt es, die ADHS als individuelle Kondition zu leugnen und an ihre Stelle ein Konstrukt aus sozialen Erklärungen, Rechtfertigungen und Entschuldigungen zu setzen?!

Die wichtigste und wertvollste Botschaft von „Ach du Schreck! AD(H)S" ist das unbedingte und zugleich doch vertrauensvolle Bekenntnis zum eigenen Leben mit all seinen Widrigkeiten, seinem Glück und seinen Schmerzen. Mag es Gott sein, der einem hilft, oder allein die Zuversicht, dass für jeden unter der Sonne Platz ist, solange man das Licht nicht scheut oder aus Angst und Bequemlichkeit in seiner kleinen Höhle aus Gleichgültigkeit, Mutlosigkeit, Ziellosigkeit, Engstirnigkeit, zuletzt Blindheit verharrt.„

Dr. Johannes Streif (Auszug aus dem Fachmagazin „ADHS Deutschland e.V.“)



Frühstückstreffen für Frauen mit viel Humor und Lebensweisheit

Gladbeck. Hunderte Frauen aus Gladbecker Kirchengemeinden nahmen am beliebten Frühstück in der Stadthalle teil. Referent Arno Backhaus sorgte für gute Laune.

Das beliebte Gladbecker Frauenfrühstück, an dem jedes Mal hunderte Frauen aus den Kirchengemeinden teilnehmen, ist ja immer eine recht muntere Veranstaltung. An diesem Samstag aber wurde in der voll besetzten Stadthalle mit über 450 Besucherinnen noch öfter und herzlicher gelacht als sonst. Das hatte zum einen mit dem Thema zu tun: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt“, zum anderen mit dem Referenten selbst: Arno Backhaus, christlicher Liedermacher, Autor und Aktionskünstler ist ein Entertainer, der seine Botschaft vom humorvollen Umgang mit den kleinen und großen Widrigkeiten des Alltags wohl zu vermitteln weiß.
Ist er doch selbst ein gutes Beispiel dafür, dass, auch wenn das Leben es nicht immer gut mit einem meint, Lebensmut und Freude möglich sind. Er erzählt von einer schwierigen Zeit als Kind, geprägt von Gewalterfahrungen und dem Kampf mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizitstörung, gemeinhin als Zappelphillip bekannt). Und er nennt prominente Beispiele wie Charlie Chaplin und Hape Kerkeling, die es ebenfalls trotz schwerer Kindheit geschafft haben, als Erwachsene dem Leben die sonnigen und vor allem spaßigen Seiten abzugewinnen.
Backhaus’ Vortrag ist daher gespickt mit witzigen und heiteren Betrachtungen über das Leben an sich, aber auch mit Bibelzitaten, die die Kraft geben, sich trotz leidvoller Erfahrungen von den Widrigkeiten nicht unterkriegen zu lassen und eine positive Grundhaltung zu bewahren. „Anregend und im positiven Sinne bereichernd“, urteilt eine Besucherin, die erstmals am Frühstück der christlichen Frauen teilnahm und von der Atmosphäre beeindruckt war. Nun gelte es, das Gehörte in den eigenen Alltag zu übertragen und zu trainieren. Arno Backhaus hatte am Büchertisch dafür noch einige Hilfen im Angebot. Und so mancher gute Spruch ließ sich auch dort noch mitnehmen. Wie dieser unter dem Bild einer Schnecke: „Hab Geduld, der liebe Gott arbeitet noch an mir“.


Er kann auch anders! Arno Backhaus kann nicht nur Witz- und Sprüche-Bücher schreiben (sein erstes Buch "Lache, und die Welt lacht mir dir. Schnarche, und du schläfst allein" hat die 15. Auflage erreicht). Jetzt hat er sein 27. Buch herausgebracht mit 44 kreaktiv-reformatorischen Inputs. "Tritt klar auf, mach's Maul auf, hör bald auf". Mit scharfem Blick und klaren Worten bringt er, ganz luthermäßig, auf den Punkt, worauf es beim Christsein ankommt, ohne drum rumzureden. Das etwas andere Andachts-Buch, nicht nur für junge Leute, quer und unangepasst, zum Selberlesen, Weitergeben, Lach-denken und e-Fun-gelisieren. 44 Anschläge an die Herzenstür, direkt und klare Kante. Zu schade um es nur zu lesen! Einfach Arno Backhaus.


In dieser Gemeinde arbeite ich ehrenamtlich mit. www.cgaa.de


Wo einst das Rotlicht blinkte: 20 Jahre Christusgemeinde am Airport in Meimbressen
Haben viel geleistet: Vor sechs Jahren fanden im Zentrum der Christusgemeinde am Airport aufwändige Renovierungsarbeiten statt. Nach einem dreiviertel Jahr Umbauphase gab es viele neue Räume und sogar einen Aufzug. Gründungsmitglied Arno Backhaus (links) blickte beim Fest mit weiteren Gemeindemitgliedern auf die vergangenen Jahre zurück.

Meimbressen. Eine Gaststätte, Disco und sogar ein Nachtclub waren einst in dem großen Flachbau am Ortseingang von Calden-Meimbressen beheimatet.
Sie alle hatten kein Glück mit dem Gebäude, in welches vor 20 Jahren schließlich die Christusgemeinde am Airport einzog, so dem Gesamten ein neues, erfolgreiches Gesicht gab. Den runden Geburtstag feierten Mitglieder und Gäste am Sonntag mit einem Fest, bei dem allerlei geboten wurde.
Dass es die Gemeindearbeit im kleinen Caldener Ortsteil schon Anfang der 80er-Jahre gab, weiß Gründungsmitglied Arno Backhaus. Mit drei Ehepaaren seien sie damals von Kassel aufs Land gezogen, wo mit der Zeit Hauskreise, Glaubenskurse, Freizeiten sowie viele Angebote für Kinder und Jugendliche entstanden. „Für den Namenszusatz Airport haben wir uns bei der Gründung entschieden, weil ein ehemaliges Lokal in unserem Haus auch Gaststätte am Airport hieß“, erklärt der 66-Jährige. Tatsächlich hätte ihr Haus so einiges erlebt, sogar Rotlichtatmosphäre habe es dort gegeben, doch da all jene nur Pech gehabt hätten, war nichts von Dauer, das Gebäude dämmerte vor sich hin.

1994 kam schließlich die schon seit zwölf Jahren bestehende ökumenische Gruppe zum Zug, kaufte das Objekt. „35.000 Mark mussten wir damals aufbringen und das ist uns mit knapp 40 Leuten auch gelungen“, erinnert sich Backhaus. Nach gut zweijähriger Renovierungszeit konnte der Öffentlichkeit das neue Gemeindezentrum vorgestellt werden, welches fortan eine selbstständige, evangelisch ausgerichtete, überkonfessionelle Gemeinde, eben die Christusgemeinde am Airport, beherbergte.


Umgebaut und aufgestockt Aus den ursprünglich nicht mal 50 Mitgliedern ist inzwischen fast das Dreifache geworden. Deshalb wurde im Laufe der Jahre mehr Platz benötigt. „2010 haben wir aufgestockt und umgebaut - uns war dabei wichtig, dass erst mal die alten Schulden getilgt waren.“ Neben einem weiteren Stockwerk wurde ein Aufzug eingebaut. All jenes konnten Besucher beim Fest kennen lernen, wo nach dem Eröffnungsgottesdienst im Erdgeschoss ein üppiges Kuchenbüfett geboten wurde. Die vielen Kinder hatten währenddessen Spaß im großen Garten der Gemeinde, wo eine Spielstraße aufgebaut worden war. Mit Mitmach-Musik von Mike Müllerbauer klang die Feier gegen Abend langsam aus. Da kochte noch mal der Saal - mit Singen, Tanzen und Spaß haben endete das Unterhaltungsprogramm. Viele blieben allerdings noch, genossen Würstchen und Salate bei netten Gesprächen. (Tanja Temme)


Umgebaut und aufgestockt
Aus den ursprünglich nicht mal 50 Mitgliedern ist inzwischen fast das Dreifache geworden. Deshalb wurde im Laufe der Jahre mehr Platz benötigt. „2010 haben wir aufgestockt und umgebaut - uns war dabei wichtig, dass erst mal die alten Schulden getilgt waren.“ Neben einem weiteren Stockwerk wurde ein Aufzug eingebaut.
All jenes konnten Besucher beim Fest kennen lernen, wo nach dem Eröffnungsgottesdienst im Erdgeschoss ein üppiges Kuchenbüfett geboten wurde.
Die vielen Kinder hatten währenddessen Spaß im großen Garten der Gemeinde, wo eine Spielstraße aufgebaut worden war. Mit Mitmach-Musik von Mike Müllerbauer klang die Feier gegen Abend langsam aus. Da kochte noch mal der Saal - mit Singen, Tanzen und Spaß haben endete das Unterhaltungsprogramm. Viele blieben allerdings noch, genossen Würstchen und Salate bei netten Gesprächen. (Tanja Temme)


Unser Ferienspiel-Team


Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben? Arno Backhaus – was hat die Welt ihm nicht alles zu verdanken: Über 4000 Konzerte, einige Dutzend unkonventionelle Missionsversuche in Einkaufspassagen, vor Baudenkmälern und in Fußgängerzonen. Musik und Comedy, Unterhaltung, unangepasst aber mit Tiefgang und, und, und. Seine Klientelen lassen sich nicht fassen und nicht in eine Schublade pressen. Seit Jahrzehnten staunen seine Anhänger über den unerschöpflichen Reichtum der Ideen, die Heiterkeit eines Aktivisten für Christus und den Charme der unverwechselbaren Werke. „Dürfen Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben“, Widersprüchliches zum Lach(denk)en Teil 3, ist im Kosmos des missionarischen Entertainers lediglich ein Mosaiksteinchen. Ein schönes, witziges, zum Nachdenken anregendes und vor allem eines, das zum Lachen bringt. Ohne Vorwort kommt das Büchlein aus. Auf Seite 4 springt der Leser direkt hinein in Arnos freches Sprüche-ABC. „Wer aalglatt ist, ist unhaltbar“. Der Sinnspruch mit dem Doppel-aa klingt beinahe nach einem Lebensmotto des Autors, der sich über vier Jahrzehnte im Markt gehalten und behauptet hat. Sechs Kategorien behandelt das Buch mit dem rot-weiß-gestreiften Einband. Auf das Sprüche-ABC folgen was Frommes: „Fromm, frömmer am frömmsten“, dann Fragwürdiges („Sitzen zwei Emanzen im Restaurant. Sagt die eine zur anderen: Kannst du mir mal bitte die Salzstreuerin geben?“), schließlich Beziehungskisten und andere Familienbande, Tierisches und Weisheiten des Alters. Beispiel aus dem Kapitel zum Thema Beziehungskisten: "Für eine gute Ehe gibt es einen sehr einfachen Maßstab: Man ist dann glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt, als fortfährt." Oder: "Kinder klettern heutzutage nicht mehr auf Bäume, weil sie nicht sicher sind, ob sie TÜV-geprüft sind." Was aber fängt man genau an mit einem Buch, in dem ein Autor zum dritten Mal Sprüche sammelt? Ganz einfach: Man liest es. (aus jesus.de)


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Balingen
Ein Abend mit viel Humor und viel Tiefgang


Über das Thema "Sie werden lachen – Gott hat Humor" hat der Autor und Aktionskünstler Arno Backhaus in der Reihe "Gespräch am Turm" in Zillhausen gesprochen.
Balingen-Zillhausen. Tatsächlich wurde viel gelacht: Manch einer der zahlreichen Zuhörer wischte sich während des Vortrags Lachtränen ab.
"Wenn du ernst genommen werden willst, lerne, über dich zu lachen. Wenn du dich zu ernst nimmst, werden andere über dich lachen": Diesen Rat gab Arno Backhaus den Besuchern, und er bot im Lauf des Abends Gelegenheit, dies einzuüben. Es gab wohl keinen Zuhörer, der in dem Feuerwerk von Witzen und humorvollen Sprüchen nicht aufs Korn genommen wurde: Frauen, Männer, Pfarrer, die Frommen und die Kirchenfernen – alle bekamen etwas zu hören und zugleich auch zu denken. "Christ wird man nicht, indem man in die Kirche geht. Man kann ja auch jahrelang in der Garage stehen und wird kein Porsche. Christ wird man, indem man Christus nachfolgt."
Biblische Botschaft steckt voller Freude
Backhaus zog immer wieder die Verbindung zwischen Humor und der biblischen Botschaft. Mit "Evangelium" habe man zur Römerzeit eine gute Bekanntmachung des Kaisers verstanden. Dieses Wort hätten die Christen übernommen, und selbst in der kürzesten Predigt der Bibel seien die Menschen zur Freude aufgefordert worden: "Siehe, ich verkündige euch große Freude: Euch ist heute der Heiland geboren".
"Humor und Lachen, auch über sich selbst, gehören zum Wesen eines Menschen. Sie kosten kein Geld und benötigen keinen Platz, aber sie waschen den Staub von der Seele", so Backhaus, der sich selbst als "E-fun-gelist" bezeichnet. Laut Duden schenkten diese die Fähigkeit, den Widrigkeiten des Lebens mit heiterer Gelassenheit zu begegnen. Man tue sich also selbst etwas Gutes, wenn man dem biblischen Prinzip folge und ein inneres "Ja" zu den "Neins" des Lebens finde und zu seinen Begrenzungen stehen könne.
Zum Thema Flüchtlinge empfahl der Redner gemäß einem Sprichwort Humor "als Knopf, damit der Kragen nicht platzt". Er verlas einen fiktiven Text des Ministeriums für Migration, der sich mit dem Vorhaben auseinandersetzte, die ehemalige DDR als sicheres Herkunftsland einzustufen. Da dort nur die falsche Hautfarbe oder Religion eine Gefahr darstellten, könnte der Aufenthaltsstatus von rund vier Millionen Bürgern, die nach 1989 in den Westen übergesiedelt seien, überprüft und sie gefahrlos in die ostdeutschen Bundesländer abgeschoben werden – das war gewagt, aber Backhaus hatte zu Beginn gesungen: "Ich verbieg‘ mich nicht" und die Zuhörer aufgefordert, deutlicher zu ihren christlichen Überzeugungen zu stehen.
"Frohsinn verlängert die Tage, Neid und Ärger verkürzen das Leben", zitierte er die Bibel und fügte eine weitere Lebensweisheit aus seinem Fundus hinzu: "Man kann sich den ganzen Tag aufregen, man ist aber nicht dazu verpflichtet. Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich!"




Arno & Andreas-Revival-Konzert

Im Mai hatte mich Jan Primke zu einem Arno & Andreas-Revival-Konzert (ohne Andreas) in die Kasseler Stadthalle eingeladen. Im Vorprogramm spielte Bernd Primke (ex-Theophiles), begleitet von seinem Sohn Jan mit Band. Es war schon ein besonderes Erlebnis im überfüllten „Blauen Saal“ viele Leute mitsingen zu hören (manche mit Tränen in den Augen) bei „Sing & Pray“, „Bin kein Genie wie Einstein“, „Der Gammler“, „Nehmt einander an“, „Der eine hebt die Hände hoch beim Beten“, „Ich ess so gerne Thunfisch“, „Anschluss wieder mal verpasst“, „Jesus sucht Leute“, etc. Ich hatte in dem einstündigen Konzert alte Fotos parallel zu den Liedern eingebaut und immer mal wieder Geschichtliches eingeflochten, wie alles begann mit Arno & Andreas, der Jesus People-Zeit, den ersten neueren Anbetungsliedern. Es war eine außergewöhnliche Zeit damals 1972-1995. Viele Besucher haben sich bedankt für den besonderen, etwas anderen Konzertabend. Bernd Primke schreibt u.a. „…wollte Euch nur noch mal kurz schreiben, dass ich unglaublich viele positive Rückmeldungen auf „unser Revival-Konzert“ in der letzten Woche erhalten habe - die Zuhörer waren schier begeistert (und ein wenig „sentimental angerührt“)…!!...Lieber Arno, das war eine schöne Mischung aus wohlvertrauten Liedern, witzigen Bildern und gelungener Moderation - war richtig schön, Euch beide (er meint Hanna und mich) mal wieder zu sehen (und Dich auch noch zu hören…). Liebe Grüße aus Bad Homburg Bernd Primke“


...aus alten Arno & Andreas Zeiten



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Begegnung mit Arno Backhaus

Der Missio-Narr aus der Fußgängerzone

Er angelt auf dem Beton, steht als „Sehenswürdigkeit“ am Brandenburger Tor, liegt tot vor einem Kaufhaus: Der Kreativ- und Unterhaltungskünstler Arno Backhaus ist ein E-Fun-Gelist (E-fun-gelist) mit Tiefgang.

Auf der Kasseler Dokumenta staunten Besucher über seine 45minütige Tanz-Performance, in Bayern verbot ihm die Polizei Geld zu verschenken, und Jürgen von der Lippe, sonst nicht auf den Mund gefallen, war sprachlos und verwirrt, als er Arno Backhaus in seiner Talk-Show „Wat is?“ zu dessen Aktionen in deutschen Fussgängerzonen befragte. Denn der christliche Entertainer passte in keine der gängigen Schubladen...

Hintergründiger Witz

Arno Backhaus gehört zum Liedermacher-Urgestein der frommen deutschen Musikscene, begeistert mit christlich-flotten Sprüchen und hintergründigem Witz. Seine ausgefallenen missionarischen „Kreaktionen“ in Fußgängerzonen verblüffen, fordern heraus, motivieren nicht selten zu tiefgängigen Gesprächen über Gott und die Welt. „Die biblische Botschaft ist eine Frohbotschaft, keine Drohbotschaft“, sagt er mir, als ich ihm in seinem Arbeitszimmer im nord-hessischen Calden-Meimbressen gegenübersitze: „Ich möchte andere anstecken, damit sie über sich selbst lachen und unverkrampft mit anderen umgehen können, aber ich möchte auch wach machen für die Wirklichkeit Gottes“.

Zuhause im Kuh-Dorf

Das Zuhause des christlichen Aktionskünstlers ist ein 800-Seelen „Kuh-Dorf“, 15 Kilometer nordwestlichen von Kassel. Seit 1992 wohnt er hier, zugezogen mit drei weiteren Familien, alle aus Kassel und alle fromm. „Wir wollten eine bessere Wohnumgebung für uns und unsere Kinder“ – erläutert er mir. Aus der gemeinsamen Hauskreisarbeit ist inzwischen eine konfessionell unabhängige „Christusgemeinde am Airport“ mit 100 Erwachsenen und 44 Kindern entstanden.

Flotte Sprüche

Ich besuche Arno Backhaus an einem Dezember-Nachmittag in seinem „Bauchladen“, entstanden in einer Zeit, da er noch fromme Aufkleber, Buttons, Poster und LPs in einer Kiste zu Konzerten und Auftritten mit sich herumschleppte. Punkt 16.50 Uhr stehe ich auf dem abgewetzten Parkett des Zehnquadratmeterbüros. Am Fenster steht ein einfacher Kiefernschreibtisch mit PC-Arbeitsplatz und Telefon, deckenhohe Regale sind vollgepackt mit T-Shirts („Jesus is my boss“), Aufklebern („Wer liebt dich so, wie du Biest?“), Vortrags-Cassetten, CDs und Büchern. “Lache und die Welt lacht mit dir, schnarche und du schläfst allein“, lautet einer der Titel. Wo noch ein freier Platz ist, hängen Poster mit flotten Sprüchen: „Stumpft der Mensch vom Gaffen ab?“, lese ich zum Beispiel und: „Es ist besser ein kleines Kerzenlicht zu sein, als ein großer Armleuchter!“

Fromme Leuchtschrift

Etwa 40 Prozent seines Einkommens deckt Arno Backhaus durch seinen Versandhandel. Der Rest sind Einnahmen aus Konzerten, Kinderveranstaltungen, Jugendwochen, Vorträgen und Seminaren. „Im Internet schreib ich immer, ich will nicht wachsen“, erklärt er mir: „der Laden soll mich ernähren, nicht ich für den Laden leben.“

Der Mini-Betrieb des Kleinunternehmers ist leicht zu finden, schon wegen der Leuchtschrift „Jesus“, die an der Fassade des „Backhauses“ prangt. Herr Backhaus hat sie speziell für die Weihnachtszeit entworfen: „Sie soll daran erinnern, wer das eigentliche Licht der Welt ist.“

Heisse Empfehlung

Mitten im Gespräch klingelt das Telefon. Arno Backhaus greift zum Hörer, notiert eine Bestellung. Die Anruferin ist erstaunt, dass er keine Angestellten hat. Sie fragt nach CDs einer bestimmten Musikrichtung. Arno Backhaus blättert im neuesten Bauchladen-Prospekt, empfiehlt dann seinen Favorierten, Sekunden später wandert die CD mit auf den Bestellzettel. In drei Tagen soll das Päckchen in Oberroth bei Stuttgart sein. Zwei weitere Sendungen gehen nach Hamburg und Pfungstadt im hessische Ried.

Während Arno Backhaus telefoniert schweift mein Blick erneut durchs Zimmer. Unmengen von Buttons kleben an der Zimmertür, politische, kommerzielle, christliche. „Ich könnte zu jedem eine Geschichte erzählen“, sagt mir Herr Backhaus wenig später, tut es dann aber doch nicht. Statt dessen erfahre ich einiges über die Anfänge seiner Tätigkeit als christlicher Liedermacher.

Blödelduo im Hippielook

Der heute 61jährige hatte keine leichte Kindheit, verbindet mit seinem Elternhaus eher schmerzhafte Erinnerungen. Auch während der Lehre als Großhandelskaufmann und im anschließenden Studium zum Sozialarbeiter hat Arno Backhaus wenig zu lachen. Das änderte sich schlagartig, als er zusammen mit Andreas Malessa 1972 bundesweit bekannt, beliebt und berüchtigt wird, durch die sich gerade entwickelnden christlichen Musikscene. Mit Hippiehaaren, Rauschebart und Birkenstock-Sandalen touren „Arno & Andreas“ als erstes christliche „Blödel-Duo mit Tiefgang“ quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, e-fun-gelisieren unter dem fahlen Neonlicht von Gemeindehaus-Deckenleuchten, bei Jugendfestivals und anderen Veranstaltungen. „Mit unserer Art, das Evangelium weiterzusagen, haben wir manche Wilde fromm, und manche Frommen wild gemacht“, resümiert Arno Backhaus diese Zeit. In 20 Jahren geben die Macher der Ex- Musikzeitschrift „cogo“ rund 2.000 Konzerte, in den letzten 10 Jahren davon gemeinsam mit der Dieter Falk Band, bis sie sich 1991 vor 4.000 Besuchern mit einem Abschlussfestival in Calden von ihren Fans verabschieden.

Schlüsselerlebnis beim Bummeln

Seitdem ist Arno Backhaus wieder alleine unterwegs, mal als Liedermacher, mal als Aktionskünstler, aber immer mit der Botschaft von Jesus Christus. Die Vorlagen zu seinen missionarischen „Kreaktionen“ findet er im ganz normalen Alltagsleben, hatte sein „Schlüsselerlebnis“ in einer Fußgängerzone. „Irgendwie wollten alle mein Geld: ein Obdachloser, eine Straßenmusikgruppe, und die Verkäufer von C&A“, erzählt er. Das brachte mich auf die Idee, Geld zu verschenken – und mit dieser Aktion auf das einzigartige Geschenk hinzuweisen, das Gott uns in Christus gemacht hat.“

Worauf es ankommt

Arno Backhaus macht viel Spass. Aber seine Veranstaltungen sind kein Veranstaltungsamüsement für ein christliches „Spaßpublikum“. Mit aufgesetzter Lustigkeit und fromm adaptierter Ballermann-Stimmung hat der christliche „Arno-Mateur“ nichts am Hut. Er weiss: Aktionen ersetzen keinen Inhalt und flotte Sprüche nicht das Evangelium. Darum baut er nicht auf Perfekt-Entertainment sondern redet witzig, humorvoll und knallhart von dem, worauf es im Leben ankommt: die Beziehung zu Gott, Vergebung der Schuld und die unverkrampfte Freude eines neuen Lebens aus Christus. Seine Berufsphilosphie fasst er in einem Satz zusammen: „Nur wer Gott ernst nimmt, hat auch etwas zu lachen!“



Egal was wir machen, es ist immer falsch! Werden im Gottesdienst alte Lieder gesungen, wirft man den Christen vor, dass sie keine Jugendlichen damit erreichen. Werden im Gottesdienst moderne, alltagsnahe Lieder und Texte vorgetragen, dann wirft man ihnen vor, dass sie sich dem Zeitgeist anpassen. Egal was wir machen, es ist immer falsch! Geben Christen Antwort auf die Fragen der Zeit, wirft man ihnen vor, sie haben zu allen Problemen eine Antwort. Sagen Christen, dass sie auch nicht alle Fragen beantworten können, wirft man ihnen vor, dass sie keine Antworten geben können Egal was Christen machen, es ist immer falsch! Hört man von den Christen nichts, setzen sie sich nicht sozial und gesellschaftlich ein, dann verstecken sie sich hinter ihren Kirchenmauern. Hört man etwas von Christen und setzen sie sich ein, wird ihnen empfohlen, dieTrennung von Staat und Kirche zu befolgen und sich nicht überall einzumischen. Egal was Christen machen, es ist immer falsch!


Egal was Christen machen, es ist immer falsch !!

Sind Christen still und schweigsam, wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich nicht zu Wort melden, zu passiv sind, sich nicht gesellschaftlich engagieren.

Mischen sie sich ein, wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich überall einmischen.

Egal was wir machen, es ist immer falsch!

Engagieren sich Christen nicht politisch, wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich nicht politisch engagieren.

Engagieren sie sich politisch, dann wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich politisch engagieren und Druck ausüben.

Egal was wir machen, es ist immer falsch!

Wenn sich Christen alles gefallen lassen, wird ihnen Dummheit vorgeworfen.

Wehren sich Christen, wird ihnen Lobbyarbeit vorgeworfen.

Egal was wir machen, es ist immer falsch!

Sind die Gottesdienste so wie sie sind, sind sie zu langweilig und locken keinen vom Ofen.

Sind sie interessant und lebensnah, biedern sich die Christen an.




LOS LACHEN: Gott und Humor
unter diesem Thema referierte heute Arno Backhaus in der Friedenskirche an der Bergstraße in Marl.
Hat Gott eigentlich Humor? Christen lachen nicht, sagen die einen. Keine Bibelstelle spricht ausdrücklich von einem "humorvollen Gott", meinen andere. Trotzdem gibt es mehrere Gründe, warum Gott Humor haben muss. Vermutlich wäre er sonst auch nicht Mensch geworden.
Es war ein beschwingter und besinnlicher Abend, der viel zu schnell umgegangen ist und ein himmlisches Vergnügen Herrn Backhaus live erleben zu dürfen.
Als Erinnerung an den Abend durften sich die Gäste Kichererbsen mitnehmen und es bestand die Möglichkeit eines der Bücher zu erwerben.
Es war ein rundum gelungener Abend.
Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, den hervorragenden Musikern und Herrn Backhaus


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